Führungskräfte im Interview

"Mittelständische Unternehmen sind für Allrounder ideal"

 

Interview mit Nelson Mauricio, Projektmanager Vertrieb Deutschland im Unternehmen BHS tabletop AG.

 

 

1. Bitte beschreiben Sie kurz die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.


Als „Eigengewächs“ der BHS tabletop AG, einem mittelständischen Porzellanhersteller und Weltmarktführer im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung, habe ich in diesem Unternehmen meine gesamte bisherige berufliche Laufbahn verbracht. Nach meiner Ausbildung zum Industriekaufmann und der anschließenden Übernahme habe ich mich im Abendstudium weitergebildet.

 

Daraufhin wurden mir im Finanzbereich verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben innerhalb des Unternehmens übertragen, darunter das Cash-, Debitoren-und Fremdwährungs-Management. Nachdem ich in dieser Zeit eng mit dem Vertrieb zusammengearbeitet und an mir über die Jahre eine hohe Affinität zum Absatzbereich festgestellt habe, habe ich mich 2011 erfolgreich auf die Position des Projektmanagers Vertrieb Deutschland beworben. Diese Funktion habe ich bei der BHS tabletop AG jetzt seit September 2011 inne.

 

2. Haben Sie sich bewusst für eine Karriere im Mittelstand entschieden?


Meine Familie hat schon immer in der Porzellanbranche gearbeitet, daher würde ich mich als echtes „Porzellinerkind“ bezeichnen. Somit war auch mein beruflicher Einstieg klar vorgegeben. Aus der persönlichen Erfahrung bei der BHS tabletop AG habe ich mich aber nach der Ausbildung bewusst entschieden, bei diesem Mittelständler zu bleiben.

3. Was schätzen Sie besonders an dem Unternehmen, bei dem Sie tätig sind?


Wir haben ein sehr offenes, fast schon familiäres Arbeitsklima mit flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen, was mir sehr gut gefällt und wichtig für mich und meine Arbeit ist. Jeder kennt hier jeden. Die Türen der Vorgesetzten stehen immer offen, was bei der BHS keine Floskel ist, sondern tatsächlich gelebt wird und ein wichtiges Merkmal unserer Unternehmenskultur ist.

 

4. Welche Strukturen machen Ihr Unternehmen zu einem typischen „Mittelständler“?


Das gute und offene Arbeitsklima, flache Hierarchien, eine große Flexibilität und Beweglichkeit – nicht nur nach außen hin gegenüber den Kunden, sondern auch intern. Mein Karriereweg ist dafür das beste Beispiel – ich weiß nicht, ob man mir in einem Konzern die große Chance geboten hätte, mich beruflich weiterzuentwickeln, den Bereich zu wechseln und neue Aufgaben zu übernehmen.

 

5. Was können Sie jungen Fachkräften für ihre Karriere mit auf den Weg geben?


Ich kann jungen Fachkräften nur raten, sich zum Allrounder auszubilden und möglichst frühzeitig eine breite fachliche Basis zu schaffen, auf der sich aufbauen lässt und mit der man sich, je nach Neigung und Qualifikation, weiter spezialisieren kann. Mittelständische Unternehmen sind für eine solche Karriere ideal, da auch sie breiter aufgestellt sind und großen Bedarf an Allroundern haben.

 

Wichtig ist auch immer, Engagement zu zeigen, an sich zu arbeiten und Zeit zu investieren, um sich zu qualifizieren und beruflich weiterzukommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Bereitschaft dazu im Mittelstand schneller erkannt und gefördert wird als in Großkonzernen.

 

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