Führungskräfte im Interview

"Probleme sollte man offen ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen"

 

Interview mit Michael Heuschmann, Betriebsassistent in der Produktion Weiden im Unternehmen BHS tabletop AG.

 

 

1. Bitte beschreiben Sie kurz die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.


Nach meinem Werkstofftechnik-Studium in Nürnberg habe ich im Jahr 2003 ein Praxissemester in der Industrie in Österreich absolviert und dort 2006 auch meine Diplomarbeit geschrieben. In der BHS tabletop AG habe ich im gleichen Jahr als Projektingenieur begonnen, bevor ich über ein Traineeprogramm als Betriebsassistent in die BHS-Produktion nach Weiden gekommen bin.

 

2. Haben Sie sich bewusst für eine Karriere im Mittelstand entschieden?


Mit dem Mittelstand verbinde ich in erster Linie flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege und damit Faktoren, die mir persönlich sehr wichtig sind. Daher habe ich mich durchaus bewusst für eine Karriere im Mittelstand entschieden.

3. Was schätzen Sie besonders an dem Unternehmen, bei dem Sie tätig sind?


Die BHS tabletop AG zeichnet sich durch die bereits erwähnten flachen Hierarchien und ein gutes Betriebsklima aus. Selbstständiges Arbeiten wird groß geschrieben: Wir genießen hier großes Vertrauen und können viele Dinge in eigener Verantwortung entscheiden und umsetzen. Fehler sind hier durchaus erlaubt, so lange man aus ihnen lernt und sie kein zweites Mal macht.

 

Ich schätze auch die abwechslungsreiche Tätigkeit und die hohe Innovationsbereitschaft, die hier im Unternehmen herrscht. Dazu kommen zahlreiche Förderungen und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die relativ geringe Bürokratie hier im Haus, sodass man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann: seine Arbeit gut zu machen.

 

4. Was können Sie jungen Fachkräften für ihre Karriere mit auf den Weg geben?


Neben eher allgemeinen Faktoren wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität finde ich es sehr wichtig, dass man sich nicht verstellt und nichts vorgibt, was man nicht ist. Ich bin immer sehr gut damit gefahren, den „alten Hasen“ zuzuhören und ihnen notfalls Löcher in den Bauch zu fragen. Ihre Erfahrung ist Gold wert, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für junge Leute, die von ihnen noch viel lernen können.

 

Wichtig ist auch, dass man auftretende Probleme nicht zu verstecken versucht, sondern sie offen anspricht und möglichst gemeinsam nach einer Lösung sucht. Dazu gehört aber auch der Mut, eigene Fehler einzugestehen.

 

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