Die 10 bestbezahlten Ausbildungsberufe

Ausbildungsvergütung: Top oder Flop

Schon während der Ausbildung kann man als junger Mensch gut oder schlecht verdienen. Die Spanne zwischen den Ausbildungsvergütungen in verschiedenen Berufen beträgt bis zu 500 Euro im Monat. An der Spitze der Verdienstmöglichkeiten stehen einige Bauberufe sowie technische Berufe, in denen es trotz der attraktiven Vergütung teils massiv an Nachwuchs mangelt. Und das, obwohl in der Regel Berufe, die schon in der Ausbildung gut vergütet werden, auch später gute Verdienstmöglichkeiten und sichere Anstellungschancen bieten.

 

Jugendliche können in Deutschland zwischen rund 330 staatlich anerkannten Ausbildungsberufen im dualen System wählen. Die beliebtesten Ausbildungsberufe wie Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer, Bürokaufmann oder Kraftfahrzeugmechatroniker sind nicht unbedingt die Jobs, in denen man während der Ausbildung schon gut verdient. Wobei der hohe Verdienst während der Ausbildung meist darin begründet ist, dass in diesen Berufen aufgrund von wirtschaftlichen und demographischen Gründen seit einigen Jahren vermehrt Fachkräfte und Auszubildende gesucht werden.

Die 10 bestbezahlten Ausbildungsberufe

Bauhaupt- und Nebenberufe* (Maurer, Trockenbaumonteur, Beton- und Stahlbetonbauer, Zimmerer, Kanalbauer, Rohrleitungsbauer Straßenbauer)

1. Ausbildungsjahr: 785 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.135 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.410 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.110 Euro

 

Elektroniker (für Geräte und Systeme / fürInformations- und Systemtechnik / für Maschinen und Antriebstechnik)

1. Ausbildungsjahr: 974 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.028 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.102 Euro

4. Ausbildungsjahr: 1.162 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.053 Euro)

 

Technischer Systemplaner

1. Ausbildungsjahr: 974 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.027 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.103 Euro

4. Ausbildungsjahr:  1.163 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.053 Euro

 

Fluggerätmechaniker

1. Ausbildungsjahr: 973 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.027 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.102 Euro

4. Ausbildungsjahr: 1.161 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.052 Euro

 

Mechatroniker

1. Ausbildungsjahr: 965 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.021 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.099 Euro

4. Ausbildungsjahr:  1.162 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.047 Euro

 

Bankkaufmann

1. Ausbildungsjahr:973 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.030 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.093 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.032 Euro

 

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

1. Ausbildungsjahr:  960 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.027 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.096 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.028 Euro

 

Laborant (Physik/Chemie/Biologie)

1. Ausbildungsjahr:  971 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.024 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.098 Euro

4. Ausbildungsjahr: 1.158 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 1.019 Euro

 

Industriekaufmann

1. Ausbildungsjahr:  943 Euro

2. Ausbildungsjahr: 1.001 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.079 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung:  1.008 Euro

 

Fachinformatiker

1. Ausbildungsjahr:  909 Euro

2. Ausbildungsjahr:  975 Euro

3. Ausbildungsjahr: 1.062 Euro

Ø-Gehalt während der gesamte Ausbildung: 982 Euro

 

In den neuen Bundesländern liegen die Ausbildungsvergütungen etwas niedriger, teilweise beträgt die Differenz bis zu 10 Prozent.

Die 10 am schlechtesten bezahlten Ausbildungsberufe

Am anderen Ende der Verdienstskala finden sich angehende Bäcker (Ø-Verdienst über die gesamte Ausbildungszeit: 637 Euro), Raumausstatter (Ø 635 Euro), Bauten- und Objektbeschichter (Ø 630 Euro), Steinmetz/Steinbildhauer (Ø 623 Euro), Floristen (Ø 622 Euro), Schilder- und Lichtreklamehersteller (Ø 607 Euro), Winzer (Ø 596 Euro), Boden-/Parkettleger (Ø 588 Euro), Friseur (Ø 522 Euro) und Schornsteinfeger (Ø 518 Euro).

 

Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Stand Oktober 2017

 

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei den Berufsnamen die männliche Bezeichnung des jeweiligen Berufes verwendet und auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Formen (z.B. Kaufmann/-frau) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

 

 

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