Checkliste für die perfekte Stellenanzeige

Inhaltsverzeichnis

Die wichtigste Aufgabe einer Stellenanzeige ist es, interessierte und potenzielle Bewerber:innen mit Informationen zu versorgen. Denn vor allem, wenn Jobsuchende Sie und Ihr mittelständisches Unternehmen noch nicht kennen, wollen sie nach dem Lesen der Stellenausschreibung ein möglichst vollständiges Bild der ausgeschriebenen Tätigkeit und des dazugehörigen Umfelds haben.

Basics: Die fünf Ws der Stellenanzeige

Eine gute Stellenausschreibung beantwortet folgende fünf W-Fragen:

  • Wer sind wir?
  • Was suchen wir?
  • Was erwarten wir?
  • Was bieten wir?
  • Wie sind wir erreichbar?

Damit ein hoher Informationsgehalt in Ihrer Stellenanzeige nicht zulasten der Übersichtlichkeit und optischen Attraktivität geht, braucht diese eine klare Gliederung. Außerdem sollten Sie so viel wie möglich mit Bullet Points und stichpunktartigen Aufzählungen arbeiten: Bis auf die einleitende Unternehmensbeschreibung und eine freundliche Aufforderung zur Kontaktaufnahme kommt eine moderne Stellenanzeige problemlos ohne Fließtext aus. Achten Sie bei Aufzählungen aber stets darauf, dass diese nicht zu lang sind: Verwenden Sie wirklich nur Stichpunkte anstatt vollständiger Sätze und vermeiden Sie mehr als 5–6 Aufzählungspunkte.

Wer sind wir?

Mit der Unternehmensbeschreibung geben Sie die Kerninformationen Ihres Unternehmens wieder. Was genau macht Ihre Firma und wo haben Sie Ihren Standort?

Beachten Sie bei Ihrer Beschreibung folgende Punkte:

  • In welcher Branche ist Ihr Unternehmen tätig?
  • Ist Ihr Unternehmen ein Familienbetrieb?
  • Welche Produkte oder welche Dienstleistungen bieten Sie an?
  • Wie viele Mitarbeiter:innen arbeiten mit Ihnen?
  • An welchen Standorten sind Sie zu finden?

Schließen Sie Ihre Unternehmensbeschreibung mit einer zusätzlichen Information ab, was Ihr Unternehmen genau auszeichnet. Welche Arbeitsatmosphäre herrscht bei Ihnen? Welche Ziele verfolgen Sie? Lassen Sie die Bewerber:innen Teil Ihrer Visionen sein.

Was suchen wir?

Im nächsten Schritt wird das Aufgabengebiet und die Tätigkeiten beschrieben. Teilen Sie den Bewerber:innen mit, welche Position Sie besetzen möchten und welche Aufgaben auf sie warten. Gibt es einen bestimmten Standort, für diesen Sie Mitarbeiter:innen suchen? Diese Information zeigt, ob der Bewerber:in Reisetätigkeiten auf sich nehmen muss. Listen Sie die Aufgaben und die Tätigkeitsbeschreibungen auf, die auf den Bewerber:in zukommen.

Was erwarten wir?

Das Anforderungsprofil der Bewerber:innen ist die Auflistung der geforderten Fachkenntnisse, Berufserfahrung sowie gewünschter Qualifikationen. Geben Sie an, welchen Abschluss Sie mindestens voraussetzen. Weisen Sie darauf hin, falls keine Vorkenntnisse notwendig sind. Haben Sie bestimmte Must-haves oder wünschenswerte Eigenschaften, die die Bewerber:innen mitbringen sollten? Versuchen Sie hierbei auf übliche Floskeln wie „teamfähig“ oder „belastbar“ zu verzichten.

Was bieten wir?

Zeigen Sie den Bewerber:innen, was Ihr Unternehmen bieten kann. Welche Benefits möchten Sie besonders betonen?

Mögliche Benefits:

  • Teamevents
  • Weiterbildungen
  • Finanzielle Vorteile (zum Beispiel betriebliche Altersvorsorge)
  • Essenszuschuss

Heben Sie sich von anderen Unternehmen ab und machen Sie Ihre Unternehmen mit Ihren Benefits für die Bewerber:innen attraktiv.

Wie sind wir erreichbar?

Geben Sie alle notwendigen Kontaktinformationen an. Wie können Bewerber:innen Sie am besten für Rückfragen zur Stellenanzeige erreichen? Weisen Sie darauf hin, welchen Kommunikationskanal Sie bevorzugen (zum Beispiel der Schriftverkehr per E-Mails oder direkte Anrufe auf die angegebene Telefonnummer Ihres Unternehmens). Machen Sie erkenntlich, an welche Ansprechperson sich die Bewerber:innen wenden können.

Good to know: Gendern in Stellenanzeigen

Laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist die Bevorzugung oder Benachteiligung von Bewerber:innen aufgrund des Geschlechts oder der Geschlechtsidentität bei der Jobsuche unzulässig. Das gilt auch für Stellenanzeigen. Seit der Einführung des dritten Geschlechts 2019 müssen Stellenanzeigen deshalb geschlechtsneutral formuliert werden. Bei Jobtiteln gelingt dies am besten durch den Zusatz (m/w/d) hinter der Rolle. Für den Fließtext bieten sich geschlechtsneutrale Bezeichnungen oder die direkte Ansprache des Gegenübers als „Sie“ oder „Du“ an.

Zur Checkliste 

Eine Stellenausschreibung zu verfassen, ist kein Hexenwerk. Orientieren Sie sich an den offenen W-Fragen und gehen Sie die Struktur Schritt für Schritt durch. Wir haben für Sie eine Checkliste erstellt, die Ihnen bei der Erstellung und Optimierung Ihrer Stellenanzeige hilft.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was beinhaltet eine gute Stellenanzeige?

Der Inhalt einer Stellenanzeige soll alle wichtigen Informationen zu der Vakanz sowie Ihrem Unternehmen wiedergeben. Unsere Checkliste unterstützt Sie bei der Erstellung Ihrer Stellenanzeige.

Welche Angaben gehören in eine Stellenanzeige?

Die Elemente einer Stellenanzeige sind

  • das Headerbild
  • die Unternehmensbeschreibung
  • der Stellentitel
  • die Aufgabenbeschreibung
  • das Anforderungsprofil
  • die Benefits
  • die Kontaktinformationen

Eine Übersicht aller notwendigen Elemente finden Sie in unserer Checkliste.

Wie schreibe ich eine gute Stellenanzeige?

Orientieren Sie sich an den 5 W-Fragen und beantworten Sie diese Fragen Schritt für Schritt. Formulieren Sie Ihre Absätze klar und verständlich, sodass die Bewerber:innen auf den ersten Blick wissen, welche Stelle gesucht wird. Brauchen Sie Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Stellenanzeige? Wir von Yourfirm.de stehen Ihnen gerne für eine Beratung zur Verfügung.

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Max Mustermann

Max Mustermann

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form (generisches Maskulinum), z. B. „der Mitarbeiter“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.