Employer Branding

Employer Branding ist der Aufbau Ihrer Arbeitgebermarke

Employer Branding - Aufbau einer Arbeitgebermarke

Employer Branding ist in den vergangenen Jahren regelrecht zu einem Modewort geworden. Doch welche Idee verbirgt sich hinter diesem englischen Begriff und wie kann Ihr Unternehmen von Employer Branding profitieren?

 

Employer Branding bedeutet auf Deutsch "Arbeitgebermarkenbildung". Es beschreibt die Übertragung des Markenkonzepts von der Unternehmens- und Absatzebene auf das Personalwesen. Mit einer ausgebildeten Employer Brand kann sich ein Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver und authentischer Arbeitgeber positionieren. Ziel des Employer Brandings ist es, nachhaltig die Versorgung mit qualifizierten Mitarbeitern sicherzustellen und Suchkosten sowie Kosten der Personalfluktuation zu minimieren.

 

Employer Branding wirkt sich positiv auf Ihre Personalsituation aus

Durch die Entwicklung einer attraktiven Arbeitgebermarke hebt sich ein Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt, gegenüber seinen Wettbewerbern, die ebenfalls um Nachwuchskräfte buhlen, positiv ab. Die Folgen sind mehr qualifizierte Bewerber, die sich für das Unternehmen interessieren und - durch gut eingesetzte Employer Branding-Maßnahmen - besser zum Unternehmen passende Bewerber. Bei erfolgreichem Employer Branding können so langfristig die Kosten der Bewerbersuche gesenkt werden, da mehr Initiativbewerbungen eingehen und Stellenanzeigen über kürzere Zeiträume geschaltet werden können als zuvor.

 

Auch auf das im Unternehmen tätige Personal hat Employer Branding einen positiven Effekt. Die Mitarbeiter werden daran erinnert, warum es erstrebenswert ist, im Unternehmen zu arbeiten und können sich in der Folge noch besser mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Positive Effekte, die sich hieraus ergeben können, sind eine erhöhte Leistungsbereitschaft, ein niedrigerer Krankenstand und eine geringere Fluktuation.

Gehen Sie beim Aufbau der Arbeitgebermarke systematisch vor

Der Prozess der Markenbildung lässt sich grob in die 3 Phasen – Analyse, Strategieentwicklung und Kommunikation – einteilen.

 

  1. Analyse: Schauen Sie z.B. durch Mitarbeiterinterviews, wie Sie intern als Arbeitgeber wahrgenommen werden. Wo haben Sie Ihre Stärken, was ist besonders an Ihrem Unternehmen? Werfen Sie auch einen Blick über den Tellerrand hinaus. Was erwarten potenzielle Mitarbeiter eigentlich? Welche Faktoren sind wichtig?
  2. Strategieentwicklung: Entwickeln Sie Ihre Employer Value Proposition: Was können Sie Mitarbeitern bieten, was kein anderer kann. Was macht Sie als Arbeitgeber einzigartig? Bei welchen Faktoren können Sie besonders punkten?
  3. Kommunikation: Verbreiten Sie die frohe Kunde darüber, wer Sie sind und was Sie zu bieten haben (Gehalt, Kultur, Attraktivität der Produkte, Karrieremöglichkeiten etc.). Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter daran, warum es gut ist, für Sie zu arbeiten. Nutzen Sie Ihre neu gewonnene Botschaft für Ihren Arbeitgeberauftritt. Sprechen Sie Bewerber gezielt mit Ihrer Employer Value Proposition an, teilen Sie ihnen die Stärken Ihres Unternehmens als Arbeitgeber mit.            

Wenn Sie diese Schritte befolgen, wird es leichter werden, gute und vor allem passende Bewerber auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Achten Sie darauf, bei all Ihren Employer Branding Maßnahmen stets authentisch zu bleiben. Nur wenn Schein und Sein auch zusammenpassen, lassen sich die Vorteile einer starken Employer Brand auch nachhaltig nutzen.

 

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