Die Kurzbewerbung

Kurz ja, aber möglichst knackig

„In der Kürze liegt die Würze“ – auf diesen einfachen Nenner lässt sich eine sogenannte Kurzbewerbung bringen. Denn nicht immer ist eine ausführliche Bewerbung mit Zeugnissen und sonstigen Nachweisen angebracht.  Besonders bei einer Initiativbewerbung bietet sich eine Kurzbewerbung für die erste schriftliche Kontaktaufnahme an. Explizit gewünscht werden sie oft bei Bewerbungen um Minijobs, Praktikas oder einer freien Mitarbeit. Auch zur Vorbereitung oder nach Gesprächen auf Job- oder Karrieremessen reichen meist Kurzbewerbungen aus. Kurz bedeutet allerdings nicht einfach. Eher das Gegenteil ist der Fall …

Inhalt einer Kurzbewerbung

Eine Kurzbewerbung besteht aus

  • einem knappen Anschreiben (nicht mehr als Din A4-Seite) und
  • einem kurzen tabellarischen Lebenslauf mit Lichtbild.

Anlagen wie Arbeitszeugnisse, Zertifikate oder Arbeitsproben sind bei dieser Bewerbungsform nicht notwendig, sie können bei Bedarf nachgeliefert werden.

 

Der Begriff „kurz“ verleitet so manchen dazu, das Anschreiben nicht ernst zu nehmen.  Ziel der Kurzbewerbung muss es aber sein, die wichtigsten Informationen zu Person und Eignung möglichst prägnant auf den Punkt zu bringen, damit kommt dem Anschreiben eine besondere Rolle zu. Denn während bei einer „normalen“ Bewerbung die Anlagen die Aussagen des Bewerbungsschreibens untermauern (können), muss bei einer Kurzbewerbung das Anschreiben das Interesse der Personalverantwortlichen wecken.

 

Anders als in einem normalen Anschreiben, in dem ein Kurzfassung des Lebenslaufs fehl am Platz ist, ist es bei einer Kurzbewerbung deshalb durchaus üblich, in wenigen Sätzen die wichtigsten Fakten zu Ihrer Person und Ihrem beruflichen Werdegang zu nennen. Dann muss sich der Personalverantwortliche nicht erst in den Lebenslauf einlesen, um die wichtigsten Informationen zu Ihrer Person zu erhalten.

Anschreiben – aber richtig

Auch bei einer Kurzbewerbung gilt: Sie sollte möglichst an eine Person adressiert sein, also nicht allgemein an die „Personalabteilung“. Ist kein Ansprechpartner in der Stellenanzeige genannt, lässt der sich meist mit einem Anruf in der Firma herausfinden. Bei einer Kurzbewerbung nach einem Erstkontakt auf einer Jobmesse adressieren Sie die Bewerbung direkt an die Person, mit der Sie am Messestand gesprochen haben (deshalb den Namen des Gesprächspartners unbedingt notieren!).

 

In beiden Fällen sollten Sie im Einleitungssatz auf diesen Kontakt verweisen: „Danke für das interessante Telefongespräch (Gespräch auf der XY-Jobmesse etc.) …, das mich davon überzeugt hat, dass ich gerne in der Firma xy als …. tätig werden würde“.  Damit signalisieren Sie, dass Sie die Bewerbung speziell für das Unternehmen angefertigt haben und es kein Massenschreiben ist.

 

Anders als in einem normalen Anschreiben, in dem ein Kurzfassung des Lebenslaufs eigentlich ein Tabu sein sollte, ist es bei einer Kurzbewerbung durchaus üblich, in wenigen Sätzen die wichtigsten Fakten zu Ihrer Person und Ihrem beruflichen Werdegang zu nennen. Dann muss sich der Personalverantwortliche nicht erst in den Lebenslauf einlesen, um die wichtigsten Informationen zu Ihrer Person zu erhalten.

 

Danach sollten sie in knapper Form erläutern, warum Sie sich um die ausgeschriebene Stelle bewerben bzw. gern in diesem Unternehmen tätig werden wollen.

 

Nicht fehlen darf der Vermerk, dass Sie weitere Unterlagen wie Zeugnisse, Zertifikate, Arbeitsproben etc. auf Wunsch nachreichen können (das sollten sie nach Aufforderung dann auch umgehend tun).

 

Das Schreiben endet mit den Worten „Mit freundlichen Grüßen“. Nach der Unterschrift können Sie auf den Lebenslauf im Anhang verweisen.

 

Bei der Kurzbewerbung wird übrigens kein kompletter Lebenslauf erwartet. In der Regel genügt ein tabellarischer Lebenslauf (eine Din A4-Seite) mit Ihren persönlichen Daten und den bisherigen Berufsstationen. Ebenfalls in der formlosen Bewerbung nicht erforderlich ist ein Bewerbungsfoto. Wenn Sie über ein aktuelles Bild verfügen, schadet es aber nicht, wenn Sie es im Lebenslauf einfügen.