Jobprofil Mechaniker (m/w/d)

 

Key Facts Mechaniker 

Ausbildung
Ausbildung zum Mechaniker, in einigen Fällen erfolgt der Erwerb der Qualifikationen über ein Studium


Tätigkeitsbereich

Planen und Errichten von kleinen Bauteilen bis hin zu großen Anlagen, Wartung und Reparatur unterschiedlichster Maschinen, üblicherweise auch Einweisung der Abnehmer in die Funktionalität eines Gerätes


Gehalt

ab etwa 2.500 Euro pro Monat


Zukunftsaussichten

Sehr gut, da auch zukünftige Generationen unterschiedliche Anlagen, Maschinen und Geräte benötigen werden – und der Mechaniker sie baut

 

Kurzprofil Mechaniker

Was wäre das moderne Leben nur ohne die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte? Der Radiowecker am Morgen, die aus dem Automaten gewonnene Tasse Kaffee, das Auto sowie der Fahrstuhl auf dem Weg ins Büro – nur eine kleine Auswahl jener Annehmlichkeiten, die für die meisten Menschen längst eine wichtige Rolle in ihrem beruflichen und privaten Leben spielen. Doch wer plant und baut, wer wartet und repariert derlei Anlagen? Das ist die Aufgabe des Mechanikers. Sein Berufsbild unterteilt sich in zahlreiche Tätigkeiten.

 

Aufgaben eines Mechanikers

Der Mechaniker entwirft und plant Innovatives. Er hinterfragt bestehende Anlagen und ist an einer Verbesserung derselben interessiert. So kann er diese beispielsweise effizienter gestalten, ihre Haltbarkeit erhöhen oder ihren Preis senken. Oder aber er konzipiert sie direkt neu. In diesem Falle liegt seine Arbeit darin, Planzeichnungen und Kostenmodelle zu entwickeln. Er gleicht nun einem Erfinder, der eine Idee in die Tat umsetzt: Welche Materialien werden dafür benötigt, wie viele Mitarbeiter können das Gerät herstellen – und an welche Endbenutzer soll es sich eigentlich richten? Fragen, die oft eine langwierige und vor allem sorgfältige Organisation erfordern, um letztlich erfolgreich sein zu können.

Doch die Phase der Planung bildet lediglich den Auftakt. Immerhin muss die Anlage nun errichtet und gegebenenfalls in großen Stückzahlen produziert werden. Auch diese Aufgabe übernimmt der Mechaniker. Er fertigt dafür die einzelnen Teile an und fügt sie zusammen. Immer hat er die Funktionalität des Gerätes im Blick – so probiert er aus und tüftelt ständig an einer Verbesserung. Natürlich ist die Arbeit mit der Fertigstellung der Maschine noch lange nicht getan. Wo immer diese auch künftig stehen wird – sie muss durch den Mechaniker in Betrieb genommen, regelmäßig gewartet und notfalls repariert werden. Auch diese Zusatzleistung gehört zu seinem Beruf.

Sogar der Vertrieb und der Verkauf können im weiteren Verlauf durch den Mechaniker zu erledigen sein. In großen Unternehmen wird er diese Aufgabe sicherlich nicht übernehmen müssen – dafür existieren schließlich eigene Abteilungen. Aber gerade in kleineren Betrieben ist es üblich, dass auch Gespräche mit potenziellen Käufern auf dem Tagesplan stehen. Gleiches gilt nach dem Aufstellen einer Anlage für die Einweisung des Verbrauchers: Ihm muss sorgfältig vermittelt werden, wie die Maschine zu bedienen ist, um ihre Effizienz bestmöglich zu nutzen – gleichzeitig sollen auf diese Weise Beschädigungen und etwaige Produktionsausfälle gemindert werden. Der Mechaniker ist somit ein Alleskönner – nicht alleine auf dem Gebiet der Technik.

 

Welche Ausbildung braucht ein Mechaniker?

Der Einstieg in dieses vielseitige Betätigungsfeld erfolgt meist über eine Ausbildung, die durch die regionalen Handwerks- und Industriekammern angeboten wird. Üblicherweise umfasst diese eine Dauer von drei bis vier Jahren. Eine Zeit, die der Lehrling zum überwiegenden Teil in seinem Betrieb verbringt, um dort die praktischen Fertigkeiten seines künftigen Jobs zu erlernen. Daneben ist die Teilnahme an den Unterrichtseinheiten in der Berufsschule verpflichtend – ohne das Lernen der gar nicht einmal so grauen Theorie kann schließlich keine erfolgreiche Abschlussprüfung absolviert werden. Sie wiederum stellt die Basis für weitere Zusatzqualifikationen oder sogar für ein Studium dar.

Übrigens können einige Teilbereiche des Berufes direkt ein Studium erfordern. So existiert in Deutschland ein eigener Fachbereich, der sich der Mechanik annimmt. Auch die sehr ähnlichen Arbeitsbereiche etwa des Maschinenbaus oder der Mechatronik werden über ein Studium erlernt. Doch egal, ob betrieblicher oder universitärer Abschluss: Der Interessent sollte in jedem Falle bereits zu Schulzeiten über gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern verfügen. Insbesondere die Mathematik und die Physik nehmen dabei eine wichtige Rolle ein. Gerne gesehen ist darüber hinaus ein Verständnis für die Technik. Mechaniker wissen also vielfach bereits frühzeitig, wie sie etwa ihr Fahrrad alleine reparieren können.

 

Wo sind Mechaniker tätig?

Mechaniker finden in kleinen Betrieben bis hin zu großen Unternehmen eine Anstellung, die sich im Bereich des Handwerks oder der Industrie niederlassen. Auch im Fahrzeug-, Schiffs- und Maschinenbau sind ihre Kenntnisse gerne gesehen. Ihr Wissen und ihr Können bringen sie entweder als Angestellte oder als Selbstständige ein. Ebenso ist es üblich, sich auf unterschiedliche Teilbereiche des Jobs – wie etwa die Planung oder die Reparatur von Anlagen – zu spezialisieren.

 

Was verdienen Mechaniker?

Natürlich fällt es schwer, in einem derart vielschichtigen Arbeitsumfeld einen fairen Durchschnittslohn zu ermitteln. Regelmäßig werden sich Berufsanfänger nach der Ausbildung aber auf ein Gehalt in Höhe von 2.000 bis 2.500 Euro im Monat freuen können. Ein Lohn, der durchaus Potenzial zur Steigerung beinhaltet. Wer ein Studium absolviert und etwa im Flugzeugbau tätig ist, wird derlei Summen aber relativ schnell und mühelos durchbrechen. Jahreslöhne von mehr als 100.000 Euro sind dort keine Ausnahme.

 

Zukunftsaussichten für Mechaniker

Eine Gesellschaft ohne die moderne Technik ist kaum vorstellbar. Das gilt für die Gegenwart – und erst recht für die Zukunft. Gut ausgebildete Mechaniker, die sich stets weiterbilden und die damit einen Anschluss zum technischen Fortschritt halten, werden in ihrem Metier daher auch in den kommenden Jahrzehnten immer ein Betätigungsfeld finden. Insbesondere, wenn sie sich auf kleinere Teilbereiche ihres Jobs spezialisieren und dort möglichst viele Zusatzqualifikationen sammeln.

 

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