Gehaltsvorstellung

Du bist mitten im Bewerbungsprozess und scheiterst an der Angabe deiner Gehaltsvorstellung?
Hier erfährst du, wie und wo diese richtig in deiner Bewerbung platziert wird:

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"Bitte senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung zu."

Dieser Satz, häufiger Bestandteil von Stellenanzeigen, bereitet den meisten Bewerbern Kopfzerbrechen. Wer ein übertrieben hohes Gehalt angibt, muss damit rechnen, gleich aussortiert zu werden. Doch wer hofft, mit einer niedrigen Gehaltsvorstellung die Chancen auf den Job zu verbessern, ärgert sich vielleicht später, dass die Kollegen alle viel mehr verdienen. Schließlich ist das Einstiegsgehalt die Grundlage für alle späteren Lohnerhöhungen und Verhandlungen. Und wer sagt denn, dass man nicht auch mit einer deutlich höheren Gehaltsvorstellung eingestellt worden wäre?

Informiere dich also genau, wie hoch das Durchschnittsgehalt in dieser Branche für die ausgeschriebene Position ist und wähle dein Wunschgehalt angelehnt daran.

Eine Auflistung verschiedener Berufe und den zugehörigen Gehältern findest du hier.


So könntest du deine Gehaltsvorstellung formulieren:

  • Meine Gehaltsvorstellung liegt bei (etwa) xx.xxx Euro brutto im Jahr.
  • Meine Gehaltsvorstellung liegt bei einem Brutto-Jahresgehalt von xx.xxx Euro.
  • Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung und meinen speziellen Kenntnissen halte ich ein Brutto-Jahresgehalt von xx.xxx Euro für angemessen.
  • Meine Gehaltsvorstellungen orientieren sich an meinem aktuellen Jahresgehalt von xx.xxx Euro.
 
Die Gehaltsvorstellung wird immer als jährliches Bruttogehalt angegeben. Die Nennung erfolgt am besten kurz und knapp am Schluss des Anschreibens.

Wie viel wirklich von deinem Bruttogehalt übrig bleibt, kannst du mit unserem Brutto-Netto-Rechner berechnen.