Purpose Planner (m/w/d)

Kurzprofil

Viele Unternehmen entstehen aus einer Idee heraus. Ebenso spontan wie unüberlegt. Doch wer den oft hart umkämpften Markt mit dieser Einstellung betritt, kann kaum aussichtsreich agieren. Eine Alternative zum Scheitern liegt indes darin, das Gespräch mit dem Purpose Planner zu suchen. Er ergründet eine konkrete – und zielführende – Geschäftsidee, baut sie zu einer schlagkräftigen Strategie aus, kann sogar Pläne für den Aufbau des Betriebes erstellen. Mit seiner Hilfe gelingt es zudem, das Marketing und die Verwendung der sozialen Plattformen erfolgreich zu gestalten.

Key Facts

  • Tätigkeitsbereich: Entwicklung einer Geschäftsidee, Aufbau eines Unternehmens, Beratung in Fragen des Marketings
  • Ausbildung: Studium im Bereich der Wirtschaft
  • Gehalt: ab 5.000 Euro pro Monat
  • Zukunftsaussichten: Sehr gut, da kein Unternehmen ohne eine gute Geschäftsidee erfolgreich sein kann

Aufgaben eines Purpose Planners

Wenn sich ein Bäcker, ein Friseur oder ein Arzt für den Weg in die Selbstständigkeit entscheidet, dann ist der künftige Arbeitsalltag eigentlich ganz genau definiert. Jeder Betrachter des Firmen- oder Büroschildes wird wissen, welche Angebote ihm hier offeriert werden. Demgegenüber gibt es eine zunehmende Anzahl an Firmen, die sich zwar für einen gewissen Marktbereich entscheiden, dabei aber nicht klar bestimmen, welche Arbeiten sie anbieten oder ausführen möchten. Denn es reicht nicht, sich selbst lediglich im Kunst-, Marketing- oder Consulting-Gewerbe zu sehen. Wer dabei erfolgreich sein möchte, muss schon genau definieren, wofür er steht und welche Leistungen er seinen Kunden und Klienten künftig anbieten kann.
 
Die Frage lässt sich im Gespräch mit dem Purpose Planner beantworten. Er kennt den Markt, in dem sich das neue Unternehmen alsbald bewegen wird. Ebenso kann er die Stärken und Schwächen der Führungsriege und der Angestellten des jungen Betriebes ausfindig machen. Auf dieser Basis ist es zumeist schnell möglich, eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln – im Idealfalle gelingt es sogar, sich aus der Masse der Konkurrenten herauszuheben und ein Alleinstellungsmerkmal für sich zu erschaffen. Die Grundlage wäre also gelegt, um überhaupt einer Tätigkeit nachzugehen, damit für die Zielgruppe attraktiv zu sein und den eigenen Umsatz anzukurbeln.
 
Doch das ist leicht gesagt. Wer bei der Umsetzung einer solchen Idee scheitert, sollte den Kontakt zum Purpose Planner nicht voreilig abbrechen. Denn neben der Suche nach Ziel und Zweck eines Unternehmens besteht seine Aufgabe auch darin, den Betrieb ganz diesem Sinn zu verschreiben. Heißt, dass interne Strukturen aufgebaut, Mitarbeiter ausgewählt und Tätigkeitsbereiche definiert werden müssen, um künftig erfolgreich zu sein. Der Purpose Planner erstellt dafür eine individuelle Vorlage, die ganz den Wünschen und Bedürfnissen des jungen Unternehmens entspricht. Neben einer schlagkräftigen Idee gilt es also, die Firma so zu gestalten, dass sie in ihrem Geschäftsbereich möglichst effizient agieren kann.
 
Die Arbeit des Purpose Planners endet hier aber noch nicht. Denn er ist auch im Marketing sehr kompetent. Insbesondere der Verwendung der sozialen Plattformen widmet er sich. So weiß er, dass er die Zielgruppe des Unternehmens hier ebenso schnell wie kostengünstig erreichen kann. Er entwickelt somit Konzepte, wie sich der Betrieb mit Videos auf Youtube, Fotos auf Instagram oder Berichten der täglichen Arbeit auf einer eigenen Webseite am besten präsentiert. Immerhin muss sich das Unternehmen gerade in seiner Startphase so darstellen, dass es von einer breiten Klientel gefunden wird – ohne dabei große Summen für die Werbung zu vergeuden. Eine Herausforderung, der sich der Purpose Planner gerne annimmt.

Welche Ausbildung braucht ein Purpose Planner?

Der Purpose Planner sollte einen wirtschaftlichen Studiengang absolviert haben. Insbesondere die Betriebswirtschaft kommt dafür in Betracht. Daneben müssen indes weitere Fachbereiche abgedeckt werden. Gerne dürfen also Grundkenntnisse in den Rechts- und den Kommunikationswissenschaften vorliegen. Denn der Purpose Planner bietet umfangreiche Leistungen an und sichert seine Klienten gegen zahlreiche Gefahren ab. Dafür benötigt er eine umfassende Kompetenz. Auch die Bilanzrechnung und die Ökonomie sollten ihm nicht fremd sein. Er kann ein Unternehmen schließlich nur mit dessen eigenen Mitteln am Markt positionieren, muss also die vorhandenen Möglichkeiten optimal ausschöpfen. Ein komplexes Arbeitsumfeld also, dem sich der Purpose Planner verschrieben hat.
 
Zudem ist es ein gutes Zeichen, wenn der Purpose Planner schon mehrere Jahre als Angestellter tätig war. Etwa in einem Unternehmen oder in einer Consulting-Agentur. Ihm sollte die Herausforderung vertraut sein, einzelne Abteilungen oder sogar ganze Betriebe bestmöglich aufzustellen, Schwächen zu minimieren und Stärken hervorzustreichen. In der Kommunikation mit seinen Klienten hat er ein gutes Gespür für die wichtigen Fragen – denn sie müssen beantwortet werden, ehe er sein Konzept erstellen oder einen Vorschlag für den Umbau einer Firma unterbreiten kann. Daneben muss der Purpose Planner über herausragende Kenntnisse des jeweiligen Marktes verfügen. Er kennt die Chancen und Gefahren jenes Umfeldes, in dem er ein Unternehmen positionieren will.

Wo sind Purpose Planner tätig?

Purpose Planner entscheiden sich im Regelfall für die Selbstständigkeit, aus der heraus sie einzelne Unternehmen beraten und betreuen – ein Prozess, der durchaus mehrere Jahre umfassen kann. Daneben sind sie mit ihrer Kompetenz gerne in den meisten Consulting-Agenturen gesehen. Denn auch hier gilt es, manchen Klienten bei der Erstellung eines Aufgabenbereiches zu helfen und ihnen den Weg in den Markt zu ebnen.

Was verdient ein Purpose Planner?

Der Purpose Planner trägt eine große Verantwortung. Jede seiner Ideen kann über Wohl und Wehe eines Unternehmens entscheiden. Mehr noch: Sein persönliches Scheitern dürfte den Misserfolg einer jungen Firma bedeuten. Entsprechend üppig gestalten sich die Verdienstmöglichkeiten in diesem Metier: Einstiegsgehälter ab 5.000 Euro pro Monat gelten keinesfalls als selten. Zudem können Provisionen am Erfolg eines Konzerns ausgehandelt werden – richtige Entscheidungen zahlen sich somit auch für den Purpose Planner finanziell aus.