Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Gut gerüstet ist die halbe Miete

Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch ist eine wichtige Hürde genommen. Die schriftliche Bewerbung und ein eventuell stattgefundenes Telefoninterview haben den potentiellen neuen Arbeitgeber überzeugt. Die meisten Mitbewerber sind aus dem Rennen geschlagen – aber noch nicht alle. Jetzt gilt es, den guten Eindruck im persönlichen Gespräch zu bestätigen. Doch gerade im Vorstellungsgespräch lauern jede Menge Fallstricke, auf die man sich allerdings vorbereiten kann.

 

Im Vorstellungsgespräch sind vier Faktoren von zentraler Bedeutung: eine gelungene Selbstpräsentation, gut vorbereitete Antworten auf die wichtigsten Interviewfragen, Faktenwissen zum Unternehmen und nicht zuletzt ein selbstbewusstes und professionelles Auftreten.

 

Faktenwissen zum Unternehmen

In der Regel haben sich die Bewerber schon beim Verfassen der Bewerbung über das Unternehmen und die ausgeschriebene Position informiert. Die Zeit bis zum Vorstellungsgesprächs sollte dazu genutzt werden, dieses Wissen weiter zu vertiefen. Informationen zur Unternehmensstruktur und -philosophie, zu den Produkten, Mitarbeiterzahlen, Umsatz, Zielgruppen und Standorten etc. Informationsquellen finden sich auf der Firmenhomepage, in Geschäftsberichten und Presseartikeln, aber auch auf Sozial Media-Plattformen wie Xing oder Facebook.

 

Je mehr Sie über das Unternehmen wissen, desto besser können sie im Vorstellungsgespräch mit gezielten Fragen punkten und den Gesprächspartner auf Augenhöhe begegnen. Wer sich gut auf ein Gespräch vorbereitet, erlangt nicht nur den Respekt des Gegenübers, sondern erreicht vor allem selbst ein Gefühl der Sicherheit.

 

Selbstpräsentation

Jeder, der schon einmal in einem Vorstellungsgespräch saß, kennt die Aufforderung zu Beginn des Gesprächs „etwas über sich selbst zu erzählen“. Und viele Bewerber tappen in die Falle, die sich hinter dieser harmlosen Frage verbirgt, und erzählen Punkt für Punkt ihren Lebenslauf. Aber genau das will der Personaler nicht hören, den Lebenslauf kennt er ja schon aus der Bewerbung. Der Personaler will mit dieser Frage vielmehr herausfinden, ob der Bewerber (sich selbst) präsentieren kann.

Tipps zu Selbstpräsentation finden Sie hier

Standardfragen

So unterschiedlich Vorstellungsgespräche auch ablaufen, so gibt es doch einige Standardfragen, auf die in jedem Vorstellungsgespräch auftauchen, wie

 

  • „Was reizt Sie besonders an dieser Stelle?“
  • „Wo liegen Ihre Stärken/Schwächen?“
  • „Warum möchten Sie diese Stelle; was reizt Sie, diese Aufgabe zu übernehmen?“

Und auf diese Fragen kann man sich vorbereiten.

Wie das am besten funktioniert haben wir hier zusammengefasst.

 

Als Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch unabdingbar ist Blick in die Bewerbungsmappe: Sind Lücken im Lebenslauf vorhanden, wo gibt es Erklärungsbedarf? Eine genaue und (selbst-)kritische Prüfung hilft, sich auch auf unangenehme Fragen gut vorzubereiten.

 

Pünktlichkeit

Wer eine längere Anfahrt zum Vorstellungsgespräch hat, sollte genug Zeit einplanen und auch mögliche Verzögerungsgründe wie Stau, schlechtes Wetter oder fehlende Parkplätze einplanen. Und: Mit dem Erreichen des Firmengeländes ist man keineswegs schon am Ziel. Auch die Anmeldung beim Pförtner oder der Sekretärin und der Weg ins Besprechungszimmer kostet wertvolle Minuten.

 

Zu spät zu kommen, ist ein absolutes „No-Go“. Sollten Sie trotz aller Bemühungen den Termin nicht einhalten können, rufen Sie unbedingt an, sobald Sie abschätzen können, dass Sie nicht rechtzeitig eintreffen. Nennen Sie dabei auch eine ungefähre Zeit, zu der Sie voraussichtlich ankommen werden. Das gibt Planungssicherheit, denn niemand wartet gerne auf einen Bewerber. Deshalb unbedingt die Telefonnummer ihres Kontakts ins Handy speichern.

 

 

 

Erscheinungsbild

Auch das Erscheinungsbild darf nicht vernachlässigt werden. Das beginnt bei der angemessenen Frisur und endet bei der passenden Kleidung: Welches Outfit das Richtige ist, hängt in hohem Maße vom Unternehmen sowie der ausgeschriebenen Position ab. Ein Bewerber für einen Werkstattjob ist mit Anzug und Krawatte ebenso unpassend gekleidet wie ein Kandidat für einen Beraterjob, der in Jeans, Poloshirt und Jackett zum Bewerbungsgespräch kommt.

Tipps zum Dresscode finden Sie hier

 

Für die meisten ist ein Vorstellungsgespräch eine Stresssituation. Darauf aber kann man sich vorbereiten und mit ein bisschen Planung schon im Vorfeld eine ganze Reihe Unsicherheitsfaktoren ausräumen. Und das Gefühl, alles getan zu haben, damit das Gespräch zum Erfolg wird, ist schon die halbe Miete …

 

 

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