KMU

KMU – kleine und mittlere Unternehmen im Fokus

 

Den Begriff „KMU“ hört und liest man heutzutage immer öfter, meist im Zusammenhang mit Wirtschaft, Mittelstand oder Ähnlichem. Jedoch ist die genaue Bedeutung nicht allgemein geläufig und manch einer mag sich im Stillen die Frage stellen: „Was ist ein KMU überhaupt?“

 

 

Aus diesem Grund gibt es hier einen kleinen Überblick über Definition und Terminologie sowie die Zahlen und Fakten der KMU in Deutschland, die nicht zu Unrecht als der Jobmotor Deutschlands bezeichnet werden.

KMU Definition und Terminologie

Unter den Sammelbegriff kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fallen diejenigen Unternehmen, die genau definierte Grenzen bezüglich der Zahl der Mitarbeiter und des Umsatzes nicht überschreiten. International gebräuchlich sind die Bezeichnungen Small and Medium-sized Enterprises (SME) bzw. Small and Medium-sized Businesses (SMB). Ebenso ist das französische Kürzel PME (petites et moyennes entreprises) nicht unüblich.

 

Eine einheitliche und allgemeingültige Definition der KMU gibt es nicht, obwohl im Großen und Ganzen die gleichen Kriterien angelegt werden und lediglich die Grenzwerte variieren. Diese Definitionen sind immer auch als Abgrenzung zu verstehen, denn sie stellen den KMU Unternehmen gegenüber, die sich bereits als Großkonzerne bezeichnen lassen.

 

In diesem Sinne zählt das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn alle Unternehmen, die weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigen und deren Jahresumsatz unter 50 Millionen Euro liegt, zu den kleinen und mittleren Unternehmen.

 

Abweichende Zahlen gibt die Europäische Kommission vor und definiert somit die KMU EU-weit mit etwas anderer Gewichtung. Sie zählt alle Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und höchstens 50 Millionen Euro Umsatzerlös oder 43 Millionen Euro Bilanzsumme im Jahr dazu. Außerdem dürfen sich maximal 25% des Unternehmens im Besitz von Firmen befinden, die diesen Kriterien nicht entsprechen.

KMU in Deutschland: Zahlen & Fakten

Der Großteil des wirtschaftlichen Erfolgs Deutschlands wird von kleinen und mittleren Unternehmen getragen. Schaut man sich die Zahlen des IfM Bonn an, ist das nicht weiter verwunderlich: 99,7 % der Unternehmen zählen zu den KMU, das sind mehr als 3,5 Millionen. Sie erwirtschaften ca. 39 % der Umsätze und bieten knapp 61 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Die KMU leisten somit einen großen Beitrag zum „deutschen Beschäftigungswunder“.

 

In den einzelnen Branchen ist die wirtschaftliche Bedeutung der KMU unterschiedlich hoch. Vergleicht man die Umsatzhöhe und die Zahl der Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen, wird deutlich, dass besonders im Bau- und Gastgewerbe die KMU einen überproportional großen Anteil haben. Davon unabhängig bieten KMU Jobs in allen Branchen und sind außerdem besonders für das dort herrschende persönliche Arbeitsklima und die sehr guten Aufstiegschancen bekannt.

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