Führungskräfte im Interview

"Es bleibt spannend!"

 

Interview mit Dipl.-Ing. Jan Zerling, Projektleiter im Unternehmen john becker ingenieure in Worpswede.

 

 

 

1. Bitte beschreiben Sie kurz die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

 

  • Ausbildung zum Prozessleitelektroniker in der Schwerindustrie
  • Ein Jahr im Beruf Erfahrung gesammelt und ein „Polster“ fürs Studium angelegt
  • Studium der Elektrotechnik an der Hochschule Bremen
  • Projektingenieur und später Projektleiter im beratenden Ingenieurbüro

 

2. Haben Sie sich bewusst für eine Karriere im Mittelstand entschieden? Und wenn ja: Warum?

 

Nein, aber schon während des Studiums haben mich die guten Arbeitsmöglichkeiten mit fachbezogenen, anspruchsvollen Aufgaben zu john becker ingenieure geführt.

 

3. Was schätzen Sie besonders an dem Unternehmen, bei dem Sie tätig sind?

 

Die Arbeit als beratender Ingenieur und Planer beschränkt sich nicht nur auf einen Fachbereich. Täglich sind viele Fachgebiete und Softskills gefordert. Durch viele Neuerungen lernt man hier nie aus. Es bleibt spannend!

 

Jeder Ingenieur ist nicht nur ein Zahnrad in einem komplexen Apparat, sondern weitgehend frei in der Gestaltung seiner Arbeit und Methoden. Je nach persönlichen Neigungen können schnell weitere Verantwortungen (Projektleiter-Rolle) oder die Tätigkeit beim Kunden vor Ort übernommen werden – oder eben nicht. Die Arbeit bei john becker ingenieure bietet eine ungeschlagene flexible Zeiteinteilung – einzig die eigenen Projekttermine dürfen nicht wackeln.

 

Jeder Ingenieur ist angehalten, sich selbst zusätzliche Spezialisierungen und Qualifikationen anzueignen, die seinen Interessen entsprechen. Lehrgänge, Messebesuche u. Ä. organisiert jeder genau so, wie er sie braucht und will.

 

Stehen private Notstände wegen Krankheit, Nachwuchs oder Pflege an, so sind flexible Lösungen schnell und unkompliziert gefunden.

 

Alle ziehen hier an einem Strang. Es gibt kein Gegeneinander, was in vielen größeren Organisationen beobachtet werden kann.

 

Das Wachstum des Unternehmens erfolgt stetig und nicht zu schnell, sodass jeder neue Mitarbeiter ausreichend in einem individuellen Tutoren-Programm durch einen altgedienten Ingenieur an die Arbeit bei uns herangeführt wird. Wer kann, der darf und soll sehr schnell eigene Projektverantwortung übernehmen, denn „training on the job“ ist auch bei uns der schnellste Weg, praxisnah zu lernen.

4. Welche Strukturen machen Ihr Unternehmen zu einem typischen „Mittelständler“?

 

john becker ingenieure ist eigentümergeführt. Jeder Mitarbeiter hat ein sehr hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und Freiheit für sein Tätigkeitsfeld. Das Betriebsklima ist grundsätzlich familiär und freundlich – vom Chef bis zu den Reinigungskräften.

 

5. Was können Sie jungen Fachkräften für ihre Karriere mit auf den Weg geben?

 

Als Berufseinsteiger nicht nur nach „großen Marken“ Ausschau halten. Die gründliche Recherche nach den Fachfirmen, die nicht im direkten Blick der Konsumenten stehen, lohnt sich!

 

Es gibt so manchen, der sich in der Mitte des Lebens in einem nicht stoppenden Hamsterrad oder mit monotonen Tätigkeiten ohne viel Kreativität wieder gefunden hat. Daher ist es wichtig, die Tätigkeit schon genau zu kennen und weit in die Zukunft zu blicken. Geld ist nicht alles!

 

Während des Studiums nur fachbezogene Arbeiten suchen. So lernt man Firmen und Aufgaben von „innen heraus“ kennen und sammelt wertvolle Erfahrungen. Ein Kellner-Job bietet das nicht!

 

Ansonsten: Eine positive Einstellung bei jeglicher Herausforderung hilft, diese gut zu bewältigen!

 

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