Führungskräfte im Interview

"Aufgrund der Nähe zu den Kollegen ist eine schnelle Kompetenzfindung gegeben"

Interview mit Dipl-Ing. (FH) Florian Krüger, Projektleiter im Unternehmen john becker ingenieure in München.

 

1. Bitte beschreiben Sie kurz die wichtigsten Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

 

Nach meiner Berufsausbildung zum Elektroinstallateur im Fachbereich Mess- und Regelungstechnik erwarb ich meine Fachhochschulreife. Anschließend studierte ich Elektrotechnik mit der Fachrichtung Energietechnik an der Hochschule Bremen. Im Nachgang des praktischen Semesters war ich als studentische Hilfskraft im Ingenieurbüro john becker ingenieure tätig. Hier war es mir möglich, erste Projekte, von erfahrenen Kollegen begleitet, abzuwickeln und erste Erfahrungen im täglichen Projektgeschäft zu sammeln.

 

Nach erfolgreichem Abschluss meines Diplomstudiums begann ich als Projektingenieur im Stammhaus von john becker ingenieure in Worpswede. Aufgrund der Unternehmenserweiterung von john becker ingenieure wurde eine Niederlassung in München gegründet. Es bot sich mir die Gelegenheit, diese in der Funktion eines Projektingenieurs mit aufzubauen und neue Kollegen einzuarbeiten. In meiner derzeitigen Tätigkeit als Projektleiter führe ich ein Projektteam, welches sowohl für Klein- als auch Großprojekte verantwortlich ist.

 

2. Haben Sie sich bewusst für eine Karriere im Mittelstand entschieden? Und wenn ja: Warum?

 

Absolut! In Großunternehmen war für mich eine gewisse Anonymität zu erkennen, mit der ich mich nicht identifizieren konnte. Für mich ist es essenziell, in direktem Kontakt zu den Kollegen und Vorgesetzten zu arbeiten und insbesondere zu wissen, wer die Entscheidungsträger in dem Unternehmen sind. Aufgrund der Nähe zu den Kollegen ist eine schnelle Kompetenzfindung gegeben, wodurch ein zeitlicher Vorteil im Bereich des Wissenstransfers und der Lösungsfindung erzielt wird.

 

3. Was schätzen Sie besonders an dem Unternehmen, bei dem Sie tätig sind?

 

john becker ingenieure bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten und bis zu einem gewissen Grad Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Diese Freiheiten ermöglichen es jedem Mitarbeiter, seinen Werdegang selbst zu bestimmen. Durch die eigenständige und engagierte Arbeitsweise der Kollegen werden kreative, innovative und zielorientierte Lösungen geschaffen.

 

Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass john becker ingenieure eines der führenden Ingenieurbüros in den Bereichen Elektrotechnik, Maschinen-/Verfahrenstechnik, Energietechnik und Energiekonzepte ist.

 

Förderlich für den Gesamterfolg des Unternehmens sind mit Sicherheit auch die familiäre Atmosphäre und die gegenseitige Unterstützung der Kollegen. Besonders das Mentorenprogramm, in welchem junge Kollegen von erfahrenen Kollegen während der ersten zwei Jahre begleitet werden, führt zu einer einheitlichen Qualität und einheitlichen Unternehmensphilosophie.

4. Welche Strukturen machen Ihr Unternehmen zu einem typischen „Mittelständler“?

 

Im Wesentlichen sind hier die flachen Hierarchien innerhalb des Familienunternehmens zu nennen. Hierdurch werden Entscheidungen und Lösungen in kürzester Zeit qualitätsbewusst erarbeitet, wodurch Projekte zügig umgesetzt werden können. Weiterhin kann aufgrund der Unternehmensstrukturen individuell auf den einzelnen Kunden eingegangen und dessen besondere Bedürfnisse berücksichtigt werden.

 

5. Was können Sie jungen Fachkräften für ihre Karriere mit auf den Weg geben?

 

Man muss Vertrauen in sich und seine Arbeit haben und keine Angst vor Fehlern zeigen. Fehler passieren jedem. Wichtig dabei ist, diese einzugestehen, versuchen so gut es geht wieder auszubessern und daraus zu lernen. Ein weiterer wichtiger Teil des Lernprozesses ist, das Wissen bzw. die Erfahrung der Kollegen und Kunden aufzunehmen und für sich zu nutzen. Selbstverständlich spielen auch Faktoren wie die Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Ehrgeiz eine wichtige Rolle auf dem Karriereweg. Wesentlich sind eine gewisse Offenheit und der Wille über den Tellerrand hinaus zu schauen. Denn nur so kann die erforderliche Weitsichtigkeit erlangt werden, um Projekte gezielt und optimal führen zu können.

 

Am wichtigsten ist es jedoch, dass man Spaß an seinem Beruf hat und morgens gern zur Arbeit fährt.

 

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