Jobprofil Informatiker (m/w/d)

 

Key Facts Informatiker


Ausbildung
Studium im Bereich der Informatik


Tätigkeitsbereich

Entwicklung von Software, Erstellen von Lösungen zur sicheren Kommunikation, Aufbau von Netzwerken, Erzielen von Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz


Gehalt

ab etwa 3.500 Euro pro Monat


Zukunftsaussichten

Sehr gut, da die Zukunft der Gesellschaft digital sein wird

 

Kurzprofil Informatiker

Den Weg in eine digitale Zukunft ebnen. Nicht weniger als das ist die Perspektive, auf die der Informatiker blickt. Bereits in der heutigen Gesellschaft würde sich vermutlich kein Rädchen mehr drehen, liefe nicht irgendwo im Hintergrund ein Computer. Doch wer erfindet, baut und wartet dergleichen? Wer lässt sich Neuerungen einfallen, die eine Verbesserung in diesem Bereich auslösen? Alle Gebiete der Informationstechnik und der Softwareentwicklung gehören zum beruflichen Alltag des Informatikers. Aber sein Arbeitsumfeld präsentiert sich derart komplex, dass im Regelfall schon sehr früh eine Spezialisierung auf bestimmte Bereiche erforderlich ist. Wer seine Karriere indes klug plant, sieht einer sicheren Zukunft entgegen.

 

Aufgaben eines Informatikers

Der Informatiker sieht sich einem ebenso interessanten wie auch vielfältigen Arbeitsbereich gegenüber. Er legt den Finger ganz nah an den Puls der Zeit, plant Neuerungen und fördert damit den Fortschritt auf diversen gesellschaftlichen Ebenen. So entwickelt er die Hard- und die Software, beaufsichtigt Netzwerke oder sichert die private Kommunikation. Ebenso pflegt er Datenbanken, vereinfacht den Service von Shops und Dienstleistern im Internet oder widmet sich der Aufgabe, ein neues Design für Webseiten zu kreieren. Zunehmend beansprucht die IT-Sicherheit seine Aufmerksamkeit: Wie lassen sich Daten derart verschlüsseln, dass unbefugte Dritte nicht auf sie zugreifen können?

Bereits während der Ausbildung sollte sich der Informatiker auf einen der zahlreichen Fachbereiche spezialisieren. Neben der IT-Sicherheit und dem Softwaredesign wäre hier etwa die Entwicklung neuer IT-Sprachen zu nennen. Wer diesen Praxisbezug nicht mag, findet als Berater ein solides Betätigungsfeld. Insbesondere große Konzerne investieren jedes Jahr viele Millionen Euro in ihre IT-Abteilung. Guter Rat kann dabei helfen, die Vorgänge effizienter zu gestalten, Kosten zu sparen und die Zufriedenheit der Kunden sicherzustellen. Klar ist dabei aber auch, dass der Beruf einem steten Wandel unterliegt. Aufgaben, denen sich der Informatiker heute noch mit Herz und Seele verschreibt, können morgen bereits als veraltet gelten.

Welche Ausbildung braucht ein Informatiker?

Wer seine Karriere in der Informationstechnik plante, kam in den vergangenen Jahren um ein Studium nicht herum. Als zu komplex und vielschichtig hat sich die Informatik präsentiert. Tatsächlich ist es auch heute noch so, dass etwa drei von vier Personen in diesem Berufsbereich ein Informatikstudium abgeschlossen haben. Aber auch andere Studiengänge wie etwa die Wirtschaftsinformatik können einen Bezug zu computerbasierten Systemen besitzen. Welche Qualifikation letztlich benötigt wird, sollte also stets im Einzelfall entschieden werden. Je nach gewünschtem Aufgabenbereich können sich die Anforderungen doch erheblich voneinander unterscheiden. Das Informatikstudium an sich stellt indes eine gute Basis dar.

Zunehmend gelangen aber auch Informatiker ohne vorheriges Studium in ihre berufliche Position. Einerseits, da sie sich an privaten wie staatlichen Lehreinrichtungen zum Informatiker ausbilden lassen können. Das gelingt meist in einer Regelzeit von drei bis vier Jahren, wobei auch hier eine Spezialisierung vorgenommen werden kann. Andererseits, da ebenso eine Ausbildung etwa zum IT-Kaufmann den gewünschten Weg ebnen dürfte. Wichtig ist bei allen angestrebten Qualifikationen jedoch, dass ein Interesse an der Technik und an den Naturwissenschaften vorliegt. Da Englisch als die internationale Sprache der Informatik gilt, sollten auch davon mehr als lediglich die Grundzüge beherrscht werden.

Doch ein dritter Weg darf nicht vergessen werden. In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Personen als Quereinsteiger eine Position in der Informatik erarbeitet. Meist handelt es sich dabei um Universitätsabsolventen, die bereits aus einem technischen oder einem naturwissenschaftlichen Beruf kommen. Insbesondere die Mathematik gilt dabei als Vorbild, da sie die Basis der Informatik legt. Auch aus der Kommunikationstechnik finden immer wieder Fachleute ihren Weg in dieses Betätigungsfeld. Wer also bereits ein Studium oder eine Ausbildung absolviert hat, woraus sich zumindest ein Praxisbezug zur Anwendung von Computersystemen ableiten lässt, der verfügt über solide Chancen auf einen freien Arbeitsplatz im Bereich der Informatik.

 

Wo sind Informatiker tätig?

Der Computer lässt sich heute kaum aus der Gesellschaft wegdenken. Wie er, so hat auch der Informatiker in vielen Behörden, Betrieben, Konzernen, Vereinen und sonstigen Betätigungsfeldern seinen Platz gefunden. Für ihn bietet sich darüber hinaus der Weg in die Selbstständigkeit an, wo er als Entwickler, Reparateur oder Berater immer wieder interessante Aufträge entgegennimmt. Je besser seine Qualifikation, desto stärker wird die Nachfrage nach seiner Hilfe ausfallen.

 

Was verdient ein Informatiker?

So unterschiedlich die Arbeitsbereiche ausfallen, so wenig lassen sich die Verdienstmöglichkeiten miteinander vergleichen. Ein solider Einstiegslohn sollte dennoch zwischen 3.000 und 3.500 Euro pro Monat erwartet werden dürfen. Wer anschließend auf dem neuesten Stand der Technik bleibt und sich insbesondere als Softwareentwickler einen Namen erwirbt, darf aber auf deutlich höhere Gehälter hoffen: Nicht wenige IT-Jungmillionäre hatten lediglich eine gute Idee zur rechten Zeit.

 

Zukunftsaussichten für Informatiker

Vermutlich gibt es gegenwärtig nur sehr wenige Berufe, die einer derart rosigen Perspektive entgegenblicken. Die helfende Hand des Informatikers wird in Gegenwart und in Zukunft gebraucht. Neue Systeme wollen entwickelt und umgesetzt werden, die Betätigungsfelder für das Fachpersonal werden sich in den kommenden Jahren noch deutlich vielfältiger als heute bereits präsentieren. Wer regelmäßige Weiterbildungen absolviert und sich stets den Anschluss an die Technik bewahrt, sollte davon profitieren können. 

 

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