Jobprofil Feuerwehrmann (m/w/d)

 

Key Facts Feuerwehrmann

Ausbildung
zweijährige Ausbildung zur Brandschutzfachkraft


Tätigkeitsbereich

Leisten von Sicherheit, Bekämpfen und Vorbeugen von Bränden, Maßnahmen der Lebensrettung sowie der Sicherung von Gesundheit und Wohlergehen der Gesellschaft


Gehalt

ab etwa 2.100 Euro pro Monat


Zukunftsaussichten

Sehr gut, da die Sicherheit der Bürger auch in den kommenden Jahrzehnten stark von der Tätigkeit der Feuerwehr abhängen wird

 

Kurzprofil Feuerwehrmann

Die Verwendung des Feuers gehört zu den wesentlichen Meilensteinen auf dem langen Weg der Entwicklung des Menschen. Ein Leben ohne das heiße Element ist heute nicht mehr vorstellbar. Und doch kann sich daraus auch eine Gefahr ergeben. Bereits seit den antiken Kulturen gehört die Feuerwehr zum festen Bestandteil einer jeden gut organisierten Gesellschaft. Das Verhüten und Bekämpfen von Bränden, das Retten von Menschenleben und das Vermeiden mancher Zerstörung an Sachgütern sind wichtige Säulen, um die Gesundheit des Einzelnen und den Schutz der Allgemeinheit zu gewährleisten.

 

Aufgaben eines Feuerwehrmanns

Sie leisten Hilfe und Aufklärung – etwa in Schulen, in Firmen und bei Privatpersonen. Ihre Expertise ist überall dort gefragt, wo Einrichtungen für den Fall eines Brandes bestmöglich ausgestattet werden müssen, um allzu starke Schäden zu vermeiden. Ebenso aber dort, wo es gilt, junge und unerfahrene Menschen für den helfenden Einsatz vorzubereiten. Die Feuerwehr übernimmt daher zunehmend die Funktion des Beraters, der um Aufklärung bemüht ist. Denn er weiß: Das Verhindern eines Unfalls ist wichtiger als jede Rettungstat.

Ein wesentlicher Teil der Arbeitszeit wird darüber hinaus für Wartung und Pflege der Fahrzeuge, der Geräte und der sonstigen Hilfsmittel aufgewendet. Denn sie können im Ernstfall über den Erfolg eines Einsatzes entscheiden und eine lebenssichernde Bedeutung erlangen. Der Feuerwehrmann muss sich darüber hinaus fit halten. Einerseits absolviert er im Rahmen seines Dienstes ein stetes Training, um seinen Körper auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Andererseits muss er sich mit den neuen Errungenschaften der Technik befassen, soll also in der Lage sein, im Notfall unterschiedliche Aufgaben auch mit neuem Gerät zu erfüllen. Die Zeit zwischen zwei Einsätzen dient somit nicht dem Müßiggang, sondern der Weiterbildung.

 

Welche Ausbildung braucht ein Feuerwehrmann?

Die vielfältigen Aufgaben verlangen den Angestellten einiges ab. Umso gründlicher wird bereits bei der Auswahl auf die Fähigkeiten der Interessenten geschaut. Allerdings gelten für die Aufnahme bei der Feuerwehr keine einheitlichen Regelungen. Je nach Bundesland können sich die Kriterien für die Bewerber also unterscheiden. Neben der körperlichen Fitness dürfte dabei der Fokus auf dem Charakter einer Person liegen. Denn im Ernstfall müssen sich alle Feuerwehrmänner aufeinander verlassen können. Teamfähig und das Vertrauen auf die eigenen Stärken gelten dafür als wichtige Voraussetzungen. Zudem sollte der Kandidat wenigstens über einen Hauptschulabschluss verfügen, der gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern erkennen lässt.

Im Regelfall muss der Bewerber auch eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Gefragt sind hier alle handwerklichen Tätigkeiten. Liegen solche Qualifikationen vor, erfolgt eine zweijährige Ausbildung zur Brandschutzfachkraft. Wer dagegen Interesse an dem Beruf hegt, aber noch keinerlei Abschluss nachweisen kann, der darf in einigen Bundesländern eine Lehrzeit zum Feuerwehrmann absolvieren, die eine Dauer von 30 bis 40 Monaten umfasst und in der neben der angestrebten Tätigkeit auch ein handwerkliches Grundwissen vermittelt wird. Allerdings steht diese Option nicht in allen Bundesländern offen. Ohnehin sollte vor der Bewerbung konkret bei der Feuerwehr der Stadt erfragt werden, welche Kriterien für die Einstellung vorliegen müssen.

Üblicherweise zielt die Antwort nicht alleine auf die handwerkliche Ausbildung ab. Vielfach wird außerdem ein Führerschein wenigstens in der Klasse der Personenkraftwagen eingefordert. Ebenso unabdingbar dürfte die Vorlage eines Schwimmabzeichens sein. Bewerber müssen sich zudem darauf einstellen, vor dem Aufnahmegespräch einem Leistungs- und Fitnesstest unterzogen zu werden. Hilfreich ist es übrigens, bereits in der Kindheit und der Jugend erste Erfahrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr gesammelt zu haben. Wer in diesem Beruf also seine Zukunft sieht, sollte schon in jungen Jahren den Kontakt zur örtlichen Brandschutzwache aufnehmen. Nicht zuletzt, um eigene Sichtweisen auf das Geschehen zu haben – denn die Tätigkeit unterscheidet sich doch erheblich von dem Alltag in anderen Jobs.

 

Wo sind Feuerwehrmänner tätig?

Die Ausbildung berechtigt zur Ausübung aller Tätigkeiten, die bei der Feuerwehr anfallen – die in anderen Berufen aber kaum einmal vorzufinden sind. Feuerwehrmänner können dennoch auch als Brandschutzbeauftragte in öffentlichen und privaten Einrichtungen arbeiten. Nach ihren aktiven Dienstjahren steht ihnen zudem die Option offen, in die Ausbildung junger Bewerber einzusteigen oder Führungsaufgaben einer Feuerwache zu übernehmen. Dafür wiederum müssen diverse Qualifikationen vorliegen, die im Laufe der Berufstätigkeit absolviert werden können.

 

Was verdienen Feuerwehrmänner?

Der Beruf gilt als körperlich und mental äußerst anspruchsvoll, oft lassen sich die Lasten des Alltags selbst nach dem Feierabend nicht abschütteln. Mit einem Einstiegslohn im Bereich der 1600 bis 2200 Euro pro Monat liegt der Feuerwehrmann aber über dem Durchschnitt anderer Berufe. Zudem dürfte er mit wenigen Zusatzqualifikationen und einigen Jahren an Erfahrungen ein Jahresgehalt erreichen, das die Grenze von 40.000 Euro durchbrechen kann.

 

Zukunftsaussichten für Feuerwehrmänner

Ist eine moderne Gesellschaft ohne das Feuer als wertvolles Element denkbar? Natürlich nicht. Ebenso wenig lässt sich eine Gesellschaft vorstellen, die keine Feuerwehr benötigt. Ihr Einsatz wird auch in den kommenden Generationen manchen Brand löschen und manches Leben retten. Wer in diesem Beruf von der guten Perspektive profitieren möchte, muss aber den technischen Fortschritt mitgehen können. Regelmäßige Weiterbildungen, das Bewahren der körperlichen und geistigen Fitness sowie das Einstellen auf neue Hilfsmittel sind für künftige Feuerwehrmänner daher alternativlos.

 

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