Jobprofil Controller (m/w/d)

 

Key Facts Controller

Ausbildung
meist kaufmännische Ausbildung oder Studium der Betriebswirtschaft, ebenso aber Weiterbildung zum Controller möglich


Tätigkeitsbereich
Unternehmensführung, Erörtern von Möglichkeiten des kosteneffizienten Arbeitens, Analysieren der Chancen für Investitionen und Wachstum, Überprüfen der Geschäftszahlen, Abrechnung der Gehälter und der sonstigen Auslagen


Gehalt
ab etwa 4.000 Euro pro Monat


Zukunftsaussichten

Sehr gut, da das Controlling aus der modernen Unternehmensführung nicht mehr wegzudenken ist und es auch in Zukunft an Einfluss gewinnen wird

 

Kurzprofil Controller

Es gibt Berufe, die sich über die Jahre stark gewandelt haben. Jener des Controllers gehört dazu. War der Arbeitsbereich einst damit ausgelastet, Einnahmen und Ausgaben zu berechnen, die Steuern korrekt abzuführen und die Gehälter für die Angestellten auszubezahlen, so hat sich das Aufgabenfeld in den letzten Jahrzehnten spürbar gewandelt. Der Controller gehört heute als fester Bestandteil zur Geschäftsführung, wodurch ihm ein hohes Maß an Einflussnahme und an Verantwortung zusteht. Der Controller bestimmt aktiv die Ausrichtung eines Unternehmens.

 

Aufgaben eines Controllers

Der Controller ist zunächst an einem effizienten Arbeiten seines Betriebes interessiert. Er überprüft alle Ausgaben und schaut nach Möglichkeiten der Einsparung. So kann er mit den einzelnen Abteilungen etwa in der Produktion von Waren nach Optionen suchen, die bisherigen Prozesse zu vereinfachen, Material zu reduzieren oder mit weniger Angestellten auszukommen. Ebenso muss aber die Seite der Investitionen gesehen werden. Der Controller sucht nach Chancen, um das Unternehmen zu modernisieren, es zu vergrößern und damit seine Schlagkraft auf dem Markt zu erhöhen. Wer in solchen Positionen erfolgreich sein möchte, ist daher gewiss nicht geizig – sondern weiß um das Potenzial einer guten Geldanlage.

Der Controller ist aber mehr als das. Sein Wissen beeinflusst die Ausrichtung einer Firma. Er agiert strategisch in führenden Ämtern, ist bei den Meetings der einflussreichsten Gremien stets anwesend, berät die Kollegen und entscheidet selbst mit. Global agierende Konzerne besetzen das Controlling daher schon längst mit Leuten, denen der Sprung in die Vorstandsetage durchaus zugetraut wird. Auch, weil neben dem reinen Fachwissen oft ein Talent zur Menschenführung vorhanden ist. Der Controller berechnet nicht einfach seine Zahlen, losgelöst vom Geschehen um ihn herum – sondern er bezieht alle Faktoren in seine Resultate mit ein und sucht nach der idealen Lösung für seinen Arbeitgeber.

 

Welche Ausbildung braucht ein Controller?

Der Beruf des Controllers kann auf unterschiedlichen Wegen erlernt werden. Üblich ist dabei eine Laufbahn, die mit der Ausbildung zu einem kaufmännischen Beruf beginnt. Die Lehrzeit von drei bis vier Jahren wird neben dem Erlernen des Grundwissens auch mit der ständigen Arbeit in Handel und Industrie gefüllt. Mit dem Abschluss erwirbt der Absolvent die Möglichkeit, erste Schritte im Controlling zu gehen und dort erste Arbeiten zu verrichten. Gelingt ihm das und verfügt er über eine gute Menschenkenntnis sowie die Begabung zur Kommunikation, kann er in seiner Abteilung langsam die Karriereleiter erklimmen.

Eine zweite Option besteht darin, den Studienweg nach erfolgreichem Abitur einzuschlagen. Hier bieten sich neben den betriebswirtschaftlichen auch die wirtschaftsjuristischen Fachbereiche an. Je nach Wahl der Vorlesungen und Seminare sollte sogar eine Spezialisierung auf das Controlling möglich sein. Entscheidet sich der Interessent für eine solche Laufbahn, stehen ihm eigentlich ab dem ersten Arbeitstag deutlich attraktivere und finanziell lukrativere Posten offen. Zwar wird der Studienabschluss im Controlling nicht verpflichtend vorausgesetzt – immer mehr Unternehmen bevorzugen ein abgeschlossenes Studium dennoch. Es lohnt sich also, den Umweg von mehreren Semestern in Kauf zu nehmen, um damit ein wenig schneller auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen.

Eine dritte Möglichkeit wird in den durch die Industrie- und Handelskammern sowie einigen Volkshochschulen angebotenen Weiterbildungen gesehen. Hierfür ist es zunächst zweitrangig, in welchem Bereich ein Studium oder eine Ausbildung zuvor abgeschlossen wurde. Sogar ohne grundlegende Qualifikationen kann ein Einstieg gelingen. Das Ziel der meist über mehrere Monate angelegten Fortbildung wird darin gesehen, den Schüler auf die Tätigkeiten im Controlling vorzubereiten. Zusätzlich zum reinen Fachwissen sind eine gute Menschenführung, die Kommunikation in diversen Sprachen, die Teamfähigkeit und das Durchsetzungsvermögen erforderlich, um einen erfolgreichen Weg einzuschlagen. Neben dem Interesse an Zahlenspielen natürlich, das für diesen Beruf unabdingbar ist.

 

Wo sind Controller tätig?

Controller finden heute ihre Anstellung zumeist in großen Unternehmen. Mit ihrem Wissenschatz und ihrer Begabung können sie zwar auch kleinere Firmen in eine erfolgreiche Zukunft begleiten – demgegenüber wird ein Controller aber über Fähigkeiten verfügen, die ihn in eine gehobene Position führen und mit denen er strategisch auch weitreichende Entscheidungen treffen kann. Wer die entsprechende Qualifikation erlangt, darf daher gerne in großen Maßstäben denken – insbesondere die eigene Karriere betreffend.

 

Was verdienen Controller?

Der Beruf des Controllers gilt als einflussreich und umfasst ein hohes Maß an Verantwortung – für Menschen ebenso wie für ganze Unternehmen. Eine gute Entlohnung steht der zeitraubenden Arbeit gegenüber. So wird der Einstiegslohn im Bereich der 4.000 Euro pro Monat gesehen, Durchschnittsgehälter durchbrechen nach einigen Berufsjahren die Marke der 6.000 Euro – je nach Arbeitsbereich und Fachkenntnissen kann es darüber hinaus sogar zu deutlichen Steigungen im Monatslohn kommen.

 

Zukunftsaussichten für Controller

Moderne Unternehmen stellen immer mehr darauf ab, Controller in Führungsebenen zu positionieren – oder sie direkt mit der Geschäftsleitung zu beauftragen. Aus dem früheren Herrn der Zahlen ist ein Stratege im Business geworden, der bestens vernetzt die Zukunft seines Hauses steuert. Sein Einflussbereich wächst – ein Ende dieses Trends ist vorerst nicht zu erkennen. Die Zukunftsaussichten dieses Berufszweiges gelten daher als sehr gut.

 

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