Das Anschreiben

Der Schluss

Sie haben es nun fast geschafft und sind am Ende des Bewerbungsschreibens angekommen. Im Schlussteil findet der Personaler einige sachliche Informationen, wie beispielsweise Ihren nächstmöglichen Eintrittstermin oder auch Ihre Gehaltsvorstellungen.

Die Angabe der Gehaltsvorstellung

Ihre Gehaltsvorstellungen bauen Sie nur dann in die Schlussformulierung ein, wenn dies ausdrücklich in der Stellenanzeige oder im Bewerbungsformular gefordert wird. Es wird empfohlen eine Gehaltsspanne anzugeben, um sich zum einen Raum für weitere Verhandlungen zu schaffen, zum anderen auch, um das Unternehmen nicht vorab mit der Angabe eines zu hohen Festgehalts abzuschrecken. Ansonsten sollte das Gehalt erst im Vorstellungsgespräch besprochen werden.

Ihr frühestmöglicher Eintrittstermin

Ihre Kündigungsfrist beim alten Arbeitgeber bzw. der Zeitpunkt, zu dem Sie im neuen Unternehmen starten können, ist enorm wichtig für die Personalplanung der Firma - geben Sie deshalb immer ein genaues Datum an. Falls Sie mit Ihrem aktuellen Arbeitgeber Zusatzvereinbarungen bezüglich einer verlängerten Kündigungsfrist getroffen haben, setzen Sie diese Information ebenfalls in den Schluss der Bewerbung. Machen Sie dem Personaler dennoch klar, alles dafür zu tun, den neuen Job schnellstmöglich antreten zu können.

Der Schlusssatz

Auch im letzten Satz sollten Konjunktive vermieden werden. Beispielsweise klingt „Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.“ zwar höflich und bescheiden, jedoch lässt es den Bewerber auch unsicher wirken. Deshalb eignen sich hierfür Formulierungen mit einem sogenannten Call-to-Action – Sie lassen dem Personaler also keine andere Wahl als eine Handlung zu tätigen, zum Beispiel sich bei Ihnen rückzumelden. Gute Formulierungen hierfür wären „Ich freue mich, Sie persönlich kennenzulernen.“ oder „Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und darauf, Ihnen meine Qualifikationen in einem persönlichen Gespräch zu beweisen.“. Generell sind Ihnen beim Schlusssatz keine Grenzen gesetzt, solange Sie kreativ, selbstbewusst und authentisch bleiben.

Die Grußformel

Der letzte Satz leitet schließlich zur Grußformel über. Nach „Mit freundlichen Grüßen“ wird dabei kein Komma gesetzt. Die persönliche Unterschrift rundet das Bewerbungsschreiben ab, übrigens auch in einer Bewerbung per E-Mail. Hierzu sollten Sie Ihre Unterschrift einscannen und entsprechend einfügen.

Der Schluss – das Wichtigste zusammengefasst

  • Nennen Sie unbedingt Ihren Frühestmöglichen Eintrittstermin
  • Geben Sie Ihr Gehalt nur nach Aufforderung und als Gehaltsspanne an
  • Vermeiden Sie Konjunktive und bleiben Sie selbstbewusst
  • Verwenden Sie eine formale Grußformel, z. B. „Mit freundlichsten Grüßen“
  • setzen Sie Ihre persönliche Unterschrift

Weitere Informationen zu den Bestandteilen eines Anschreibens finden Sie hier.