Bewerbungsschreiben

Das gehört ins Anschreiben

Das Bewerbungsschreiben, auch Anschreiben genannt, ist neben dem Lebenslauf der zentrale Bestandteil einer Bewerbungsmappe. Mit einem gut ausgearbeiteten Anschreiben, das die individuellen Fachklentnisse optimal herausstellt, steigen die Chancen, sich von der Masse der Bewerber abzuheben.

 

Damit das Bewerbungsschreiben diesen Zweck erfüllt, müssen zwei Punkte besonders beachtet werden:

Fehler sind tabu – Bewerbungen mit Rechtschreib-, Stil- oder Zeichensetzungsfehlern fallen negativ auf und landen oft ungelesen im Papierkorb. Im Zweifelsfalle sollten Sie deshalb Ihr Bewerbungsschreiben (und alle von Ihnen verfassten Anlagen) gegen- bzw. Korrektur lesen lassen

 

Punkten Sie mit einem individuellen Anschreiben. Statt ein anonymes Massenschreiben zu verfassen, sollte Sie für jede Stelle, für die sie sich bewerben, Ihr Qualifikationsprofil mit den jeweiligen Jobanforderungen abgleichen und die Kompetenzen, die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind, in den Vordergrund stellen.

 

Mehr dazu in unseren inhaltlichen Tipps des Anschreibens.

 

Aufbau des Bewerbungsschreibens

Für die Erstellung eines gelungenen Bewerbungsschreibens sind einige formale Regeln zu beachten.

  • Eigene Adresse mit Kontaktangaben
  • Anschrift des Unternehmens mit dem Namen des Ansprechpartners
  • Datumsangabe
  • Betreffzeile
  • Persönliche Anrede
  • Grußformel
  • Unterschrift

 

Bei der äußeren Form sollten Sie auf die Standardgestaltung eines Briefs (DIN-Norm 5008) achten. In den meisten Textverarbeitungsprogramme sind entsprechende Vorlagen integriert. Wenn nicht, finden sie Detailangaben zum deutschen Standard-Geschäftsbrief beispielsweise auf der Seite „office-lernen“.

Weitere Tipps

  • Verwenden Sie eine aussagekräftige Betreffzeile mit Fettdruck. Falls vorhanden, unbedingt eine in der Stellenausschreibung genannte Kennziffer einfügen. Beispiel: Bewerbung als Industriemechaniker (Kennziffer 4206)
  • Falls die Angabe einer Gehaltsvorstellung erwartet wird, sollten diese am Ende des Anschreibens (vor der Schlussformel) genannt werden. Nicht empfehlenswert ist die Nennung von Gehaltsvorstellungen in einem "Postskriptum" (PS).
  • Unterhalb der Unterschrift sollte der Vermerk „Anlagen“ stehen. Diese müssen jedoch nicht einzeln aufgeführt werden.

 

Einen Check des Bewerbungsschreiben bietet unsere Partner besserbewerben.de an.