Jobprofil Anlagenmechaniker (m/w/d)

 

Key Facts Anlagenmechaniker

Ausbildung
Duale Ausbildung (3,5 Jahre), Weiterbildung zum Industriemeister bzw. Techniker/Konstrukteur oder auch Technischen Fach- bzw. Betriebswirt

Tätigkeitsbereich
Fertigung und Montage einzelner Bauteile, Rohrleitungssystemen, komplexen Maschinen und Geräten in der Metallindustrie, Energieversorgung oder Bereich Anlagenbau

Gehalt
durchschnittlich zwischen 2.500 und 4.000 Euro, abhängig von Branche und Bundesland

Zukunftsaussichten
Gut, derzeit suchen nahezu alle Anlagenbauer händeringend Fachkräfte



Kurzprofil Anlagenmechaniker

Maschinen und technische Anlagen sind der Grundstein unserer modernen Gesellschaft. Ohne sie würde nichts so ablaufen, wie wir es gewohnt sind. Um die kreativen und innovativen Ideen der Entwickler, Ingenieure, Konstrukteure und Techniker umzusetzen, und die Anlagen in Betrieb zu nehmen, bedarf es handwerklich und technisch versierte Mitarbeiter, die Anlagenmechaniker. Sie fertigen einzelne Bauteile, die sie zu Apparaten, Rohrleitungssystemen, komplexen Maschinen und Geräten montieren.

Anlagenmechaniker sind überwiegend in der Metallindustrie und im Metallhandwerk tätig, werden aber auch in der Lebensmittelindustrie oder der chemischen Grundstoffindustrie benötigt. Außerdem finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten in der Erdgas-oder Erdölförderung (Pipelinebau), in Raffinerien, Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerken und Verkehrsbetrieben.

 

Aufgaben eines Anlagenmechanikers

Anlagenmechaniker stellen Anlagen her, die beispielsweise im Behälter- und Apparatebau, in der Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe von CNC-Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten zu Baugruppen zusammenfügen und diese dann zu Maschinen, Apparaten und Geräten montieren und auf ihre einwandfreie Funktion überprüfen. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden, weisen sie in die Bedienung ein und nehmen die Anlagen in Betrieb. Darüber hinaus halten sie die Anlagen instand, erweitern deren Funktionalität oder bauen sie gegebenenfalls um.

 

Welche Ausbildung braucht ein Anlagenmechaniker?

Um Anlagenmechaniker zu werden, braucht keine bestimmte Schulbildung, doch stellen viele Ausbildungsbetriebe bevorzugt Bewerber mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. So konnten im Jahr 2010 rund 63 Prozent der Ausbildungsanfänger einen mittleren Bildungsabschluss, 23 Prozent einen Hauptschulabschluss und immerhin 14 Prozent Abitur vorweisen. Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert in der Regel dreieinhalb Jahre und findet in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb statt. Eine Verkürzung auf zweieinhalb ist möglich.

Geeignet ist der Beruf des Anlagenmechanikers für Menschen, die gern handwerklich tätig sind und technisches Verständnis sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen. Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität sind weitere Grundvoraussetzungen für diesen sehr vielseitigen Metallberuf.

 

Was verdient ein Anlagenmechaniker ?

Die monatliche Ausbildungsvergütung für Anlagemechaniker variiert von Bundesland zu Bundesland und Art des Ausbildungsbetriebs. Es macht auch einen Unterschied, wo die Ausbildung absolviert wird. So verdienen Auszubildende zum Anlagemechaniker in Handwerksbetrieben deutlich weniger als in Industriebetrieben.

Das Gehaltsgefällte bleibt meist auch nach der Ausbildung bestehen, in der Regel liegen die Gehälter in der Industrie für Anlagenmechaniker höher in Handwerksbetrieben. Wobei es immer auch darauf ankommt, welche Anlagen montiert werden. Die Gehaltsbreite reicht von rund 30. bis 45.000 Euro pro Jahr

Nach der Ausbildung stehen Anlagemechanikern viele Wege für die weitere berufliche Karriere offen – so z.B. der Industriemeister der Fachrichtung Metall oder die Weiterbildung zum Techniker bzw. Konstrukteur in der Fachrichtung Metallbautechnik. Wem mehr das kaufmännisch/organisatorische des Anlagenbaus liegt, der kann sich zum Technischen Fachwirt weiterbilden. Der nächste Schritt wäre der Technische Betriebswir.

 

 

Zukunftsaussichten für Anlagenmechaniker

Die Zukunftsaussichten als Anlagenmechaniker sind gut, auch langfristig können Anlagenmechaniker optimistisch bleiben. Die Unternehmen der Metallindustrie, der Energieversorgung oder der Chemiebranche brauchen auch in Zukunft geschulte Mitarbeiter, die die Maschinen, Anlagen und Werkzeuge herstellen und bedienen. Da derzeit nahezu alle Anlagenbauer händeringend Fachkräfte suchen, bieten die Ausbildungsbetriebe oftmals eine unbefristete Übernahme an.

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