Jobprofil Altenpfleger (m/w/d)

 

Key Facts Altenpfleger

Ausbildung
Ausbildung zum Altenpfleger

 

Tätigkeitsbereich
Altenpfleger betreuen und pflegen ältere Menschen, sind aber auch Motivator und Freizeitgestalter

 

Gehalt
zwischen 2.300€ und 3.100€

 

Zukunftsaussichten
hervorragend, Experten sagen für die nächsten Jahre einen stetig wachsenden Bedarf an zusätzlichen Vollzeitkräften in der Altenpflege voraus

 

 

Kurzprofil Altenpfleger

Deutschland wird immer älter: Die steigende Lebenserwartung sorgt dafür, dass immer mehr Menschen im Alter auf fremde Hilfe angewiesen sind. Um diese wachsende Bevölkerungsschicht muss sich jemand kümmern und genau hier kommen die Altenpfleger ins Spiel, die die ältere Bevölkerung pflegt und betreut. Sie unterstützen Menschen dabei, in Würde alt zu werden.  Dabei wird stets eine möglichst selbstständige Lebensführung angestrebt. Entsprechend helfen und ermuntern sie beispielsweise zu gesundheitsfördernden Übungen, aber sie stehen auch bei alltäglichen Dingen wie Körperpflege und dem Essen hilfreich zur Seite.

 

Aufgaben eines Altenpflegers

Altenpfleger arbeiten u. a. in Wohn- und Pflegeheimen, in Kliniken, in der Hauskrankenpflege und bei ambulanten Pflegediensten. Sie betreuen und unterstützen ältere Menschen bei alltäglichen Verrichtungen wie Ernährung und Körperpflege, sind aber auch Motivator und Freizeitgestalter. Im Rahmen der Betreuung übernehmen sie auch therapeutische und einfache medizinische Aufgaben nach ärztlicher Vorgabe und planen und dokumentieren Pflegemaßnahmen. In der Regel ist auch der Altenpfleger Ansprechpartner für Angehörige, Ärzte und Therapeuten.

Pfleger brauchen auch psychologische und soziale Kompetenzen. Basis ist natürlich ein medizinisches Grundverständnis, denn die Pfleger müssen den Gesundheitszustand ihrer Patienten immer richtig einschätzen können.

 

Welche Ausbildung braucht ein Altenpfleger?

Die Ausbildung zum Altenpfleger ist bundesweit einheitlich geregelt. Der theoretische Teil der Ausbildung findet an Berufsfachschulen für Altenpflege statt, der praktische Teil in Altenpflege-Einrichtungen. Die Ausbildungsdauer beträgt in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit bis zu fünf Jahre. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus abgeschlossener Berufsausbildung. Die dreijährige Ausbildung ist dual aufgebaut. Zudem kann die Ausbildung mit einem Hochschulstudium gekoppelt werden.

Ausgebildeten Altenpflegern können sich zum Fachaltenpfleger weiterbilden. Ebenfalls möglich ist die schulische Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt in Alten- und Krankenpflege, damit stehen dann auch Leitungs- und Führungspositionen im Bereich Alten- und Krankenpflege z.B. als Pflegedienstleiter offen.

 

Wo sind Altenpfleger tätig?

Die Arbeitsumgebung kann sich dabei stark unterscheiden: Altenpfleger kommen in Alten- und Pflegeheimen genauso zum Einsatz wie in Rehakliniken. Auch du Pflege im eigenen Haus ist keine Seltenheit. Die Schwerpunkte der einzelnen Anforderungen liegen dementsprechend unterschiedlich – in einer Rehaklinik steht das Medizinisch-Pflegerische wie z.B. Verband wechseln oder Medikamente verabreichen eher im Vordergrund als bei einem Einsatz innerhalb der eigenen vier Wände des Patienten.

 

Was verdient ein Altenpfleger?

Die Ausbildungsvergütung für angehende Altenpfleger ist in öffentlichen Senioren- und Pflegeheimen tarifvertraglich geregelt. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es rund 1.050 Euro, das Gehalt steigt im 3. Ausbildungsjahr auf rund 1250 Euro. Nach der Ausbildung gibt es innerhalb des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst verschiedene Entgeltgruppen. Ohne Spezialisierung liegt das Bruttogehalt für Altenpfleger dann zwischen 2.300 Euro und 3.100 Euro. Die zweijährige Weiterbildung zum Fachwirt in Alten- und Krankenpflege bringt ein Plus von rund 500 Euro.

 

Zukunftsaussichten für Altenpfleger

Seit einigen Jahren ist der Pflegenotstand in Deutschland in aller Munde, denn schon heute fehlen zehntausende Fachkräfte. Experten sagen für die nächsten Jahre einen stetig wachsenden Bedarf an zusätzlichen Vollzeitkräften in der Altenpflege voraus. Der drohende Pflege-GAU hat inzwischen auch die Politik auf den Plan gerufen. Ziel ist es, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Altenpfleger in den vergangenen zehn Jahren deutlich zu steigern.

 

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