Karriere-Tipps für Frauen

Achtung Karrierefalle!

 

Immer mehr Frauen wollen sich nicht mehr mit der Rolle der Zuverdienerin zufrieden geben, sondern selbst Karriere machen.

 

Doch was tun, wenn es mit dem beruflichen Aufstieg einfach nicht vorangehen will?

 

Karriereberaterin Carmen Schön stellt die wichtigsten Karrierefallen vor und erklärt, wie man sie umgehen kann.

1. Karrierefalle: Die Rolle der Arbeitsbiene

Frauen definieren sich im Berufsleben in erster Linie über ihre Leistung. Nach den Ergebnissen einer Studie von IBM ist die tatsächliche Arbeitsleistung jedoch nur zu zehn Prozent an der Karriere und dem beruflichen Erfolg einer Person beteiligt. Die restlichen 90 Prozent teilen sich auf in die Bekanntheit im Unternehmen (60 Prozent) und dem professionellen Auftreten (30 Prozent). Frauen setzen daher oftmals auf das falsche Pferd, wenn sie den Großteil des Tages damit verbringen, Arbeitsaufträge sorgfältig abzuarbeiten, anstatt selbst die Initiative zu ergreifen und die eigenen Stärken in Szene zu setzen.

  • Tipp: Zielgerichtetes Selbstmarketing bei den richtigen Keypersonen im Unternehmen.

2. Karrierefalle: Falsche Betitelung des Arbeitsplatzes

Viele Frauen unterschätzen die Relevanz der Positionsbezeichnung. Wenn die Arbeit inhaltlich Spaß macht, spielt die genaue Bezeichnung der Tätigkeit oftmals keine Rolle mehr. Eine solche Einstellung kann negative Folgen haben, denn die Höhe des Gehalts und auch der Status im Unternehmen richtet sich allein nach der Positionsbezeichnung und den damit verbundenen Statussymbolen.

  • Tipp: Der Titel auf der Visitenkarte muss auch den Inhalt der Arbeit widerspiegeln.

3. Karrierefalle: Sich mit Lob zufrieden geben und auf die Beförderung warten

Viele Frauen erwarten, dass der Vorgesetzte sie automatisch befördern wird, wenn sie nur lange genug Leistung erbracht haben. Ein kleines Lob wird häufig als Signal gedeutet, bald für eine höhere Position ausgewählt zu werden. Dies ist jedoch nicht unbedingt der Fall: Frauen, die nicht klar ein höheres Gehalt oder eine andere Position fordern, bleiben bei der Beförderung häufig auf der Strecke. Schließlich erkennt der Vorgesetzte schnell, womit er seine Mitarbeiterin ruhig stellen kann und wird von sich aus kaum aktiv werden.

4. Karrierefalle: Immer freundlich und nett sein

Frauen haben oftmals einen ausgeprägten Hang zur Harmonie. Sie fühlen sich häufig dafür verantwortlich, zusätzliche Arbeiten zu übernehmen und die Konflikte zwischen Kollegen zu schlichten. Dies führt dazu, dass sie undankbare Aufgaben wie Protokolle schreiben oder Kaffee kochen  freiwillig übernehmen. Ein solches Verhalten kann einen deutlichen Statusverlust zur Folge haben, es besteht die Gefahr,  von Kollegen und auch Vorgesetzen nicht mehr ernst genommen zu werden.

  • Tipp: Keine Aufgaben übernehmen, die nicht zur Position passen. Konflikten und schwierigen Situationen nicht immer aus dem Weg gehen, sondern sich ihnen stellen, um gestärkt daraus hervorzugehen.

 

Feedback Facebook Twitter YOURFIRM-Blog Google+