Architekt / Architektin Gehalt

Das verdienen Architekten

So verlockend ein Studium der Architektur erscheinen mag, so schwierig gestaltet sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Architekten in Deutschland.

 

Die Arbeitsplätze sind hart umkämpft, viele Architekten haben Schwierigkeiten, einen Job zu finden und das Gehalt fällt in den ersten Jahren, gerade mit Blick auf andere Akademiker, relativ gering aus.

 

Im bundesweiten Vergleich stehen Architekten mit einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 2701 Euro gegenüber anderen Akademiker-Berufen am unteren Ende der Einkommensskala.

Einstiegsgehalt für Architekten

Die Architekturkammern der einzelnen Bundesländer geben in der Regel Empfehlungen bezüglich des Einstiegsgehalts von Architekten heraus, eine Tarifregelung für Architekten bzw. Architektinnen gibt es jedoch nicht. Das Einstiegsgehalt beläuft sich auf rund 29.300 Euro pro Jahr.

 

Leider ist festzustellen, dass die Gehaltsentwicklung von Architekten in den letzten Jahren eher stagniert. Wer jedoch die Ausdauer und vor allem die Leidenschaft für das Architekturstudium aufbringt, der wird stets mit interessanten Aufgaben und abwechslungsreichen Themen konfrontiert sein.

Gehalt für Architekten nach Berufserfahrung, Position und Branche

Je nach Bundesland und Berufserfahrung kann das Gehalt eines Architekten teils deutlich variieren. Während in Baden-Württemberg angestellte Architekten in Planungsbüros in den ersten Berufsjahren mit durchschnittlich 31.229 Euro pro Jahr entlohnt werden, kommen Architekten in Niedersachsen im Schnitt auf ein Jahreseinkommen von 34.359 Euro. Mit mehr als zehnjähriger Berufserfahrung und Leitungsfunktion beträgt das Gehalt eines Architekten in Baden-Württemberg sogar 47.572 Euro im Jahr.

 

Zudem zeigt sich, dass Architekturbüros verglichen mit Industrie bzw. Handwerk oder dem öffentlichen Dienst niedrigere Löhne zahlen und zudem weniger Zusatzleistungen anbieten. Die Größe des Architekturbüros stellt ebenfalls einen bedeutenden Faktor für das Gehaltsniveau eines Architekten dar - je größer das Büro, desto höher das Einkommen. Auffällig ist, dass Architektinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen deutlich schlechter vergütet werden.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Architekten

Abhängig vom Bereich, in dem man als Architekt bzw. Architektin tätig ist, zum Beispiel in den Bereichen Bauplanung/Bauleitung, Denkmalschutz oder Baurecht, kommen verschiedene Anpassungsweiterbildungen infrage.

 

Die Karriere an einer Hochschule verlangt eine erfolgreiche Promotion. Der Titel des Hochschulprofessors bzw. der Hochschulprofessorin erfordert wiederum eine erfolgreiche Habilitation. Durch das Erlangen des Doktortitels können die Karrierechancen in der Privatwirtschaft steigen und höhere berufliche Positionen zugänglich gemacht werden.

 

 

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